1. Tag - Flug nach New York City

Endlich war der Tag im März da, an dem wir wieder in die USA fliegen sollten. Unser letzter Trip war schon wieder ein Jahr her. Wir hatten schon jede Menge Sehnsucht nach Burgern, Hochhäusern und amerikanischer Mentalität. Bei dieser Reise waren wir zu viert. Elke, Sarah, Anett und ich, Kat. Die Konstellation sollte eine aufregende Reise mit sich bringen, könnten wir vier verschiedener nicht sein. Wir wurden vormittags mit dem Großraum Taxi abgeholt und ließen uns voller Vorfreude zum Düsseldorfer Flughafen kutschieren. Der Fahrer hatte da schon einen heiden Spaß mit uns. Nach der Passkontrolle und etwas Warten durften wir die City Hopper Maschine nach Amsterdam auch schon betreten. Unsere Reise nach New York sollte nämlich via dem Flughafen Schipol gehen. In Amsterdam gelandet hatten wir genügend Zeit zum Umsteigen, so dass wir gemütlich in Richtung unseres Gates schlendern konnten. Dort wurden wir nochmal einem Sicherheitscheck unterzogen und durften dann die Boing betreten. Mit In Seat Entertainment konnte man sich den Flug verkürzen. Elke und Sarah fieberten bereits ihrer ersten Immigration in die USA entgegen und gingen im Kopf alle möglichen Fragen durch, die ihnen gestellt werden könnten. Am John F. Kennedy Flughafen, einem der Flughäfen von New York, angekommen, war dann natürlich alles halb so schlimm und ehe wir uns versahen warteten wir schon auf unser Gepäck. Die Immigration hat höchstens 20 Minuten gedauert, so waren auch die Koffer noch nicht auf dem Band. Jeder atmete erleichtert auf, als er sein Gepäckstück dann doch endlich vom Band hieven konnte. Danach durchliefen wir noch die Customs, den amerikanischen Zoll. Dort muss man den weißen Zettel auch abgeben, den man im Flugzeug ausfüllt und den der Immigration Officer abstempelt. Weder Obst noch Gemüse, noch Fleisch darf man mit einführen. So kann es passieren, dass man richtig Ärger bekommen könnte, wenn man die Brotzeit-Banane nicht vorher aufgegessen hat. Wir hatten nichts davon dabei, es gibt ja genügend Essen in Amerika. Und nun waren wir endlich in der Ankunftshalle des JFK Flughafens. Ehe wir uns versahen wurden wir von einem Herren angesprochen, der uns seinen Ausweis zeigte. Dieser wies ihn als eingetragener Limousinen Fahrer aus. Ich handelte mit ihm einen Preis in die Innenstadt aus. Er schob entschlossen unsere Koffer zum Parkplatz. Als Sarah und Elke das Auto erblickten, das übrigens in jedem Mafia Film mitspielen könnte, blieben die beiden stehen. “Nein, da fahren wir nicht mit, komm lass uns ein gelbes Taxi suchen!” Meine Überzeugungskünste halfen da gar nichts. Also zogen wir wieder von dannen. Der Fahrer beschimpfte mich noch als eine “bad person”, das war nicht gerade nett. So reihten wir uns in die lange Schlange am Taxistand mit den gelben Taxen ein. Wohl bedacht darauf, dass wir natürlich kein kleines, sondern ein großes Taxi benötigen würden. Gepäck von vier Mädels ist eben mal mehr, besonders 2010, damals durfte man noch 2 x 23 kg mitnehmen. Nach einer halben Stunde Wartezeit bekamen wir von einem netten Koordinator ein Taxi zugewiesen, dessen Fahrer uns durch die New Yorker Rush Hour nach Manhattan buxierte. Unser Hotel hatten wir von Deutschland aus gebucht. Das Park Central Hotel, in der 7th Avenue, drei Blocks vom Central Park entfernt. Da wir erschrocken von New Yorks Preisen waren, teilten wir uns einfach das Zimmer. Als wir den Raum betraten mussten wir erst mal einen Schlauchgang entlang gehen, bis wir zum eigentlichen kleinen Zimmer kamen. Die zwei Queenbetten füllten das Zimmer komplett aus. “Ist ja nur zum Schlafen”, das war unsere Devise. Es war früher Abend, daher wollten Sarah und Elke nochmal los zum Times Square, dieser ist der Platz an dem sich Broadway und die 7th Avenue kreuzen. Der Times Square ist nach der Freiheitsstatue und dem Empire State Building wohl die bekannteste Sehenswürdigkeit in New York. Bunte animierte Reklametafeln vermitteln dem Besucher, was er sich alles kaufen könnte oder sich aber auch gar nicht leisten kann. Puff Daddy warb für Wodka auf der rechten Gebäudeseite, links kämpften animierte Gladiatoren und priesen einen neuen Kinofilm an. Menschenmassen schoben sich an uns vorbei. Für März war es eine laue Nacht und so konnte man nur mit Sweatjacke bekleidet sich ins Getümmel stürzen. Unsere Gehirne waren definitiv überfordert, man wusste einfach nicht wo man noch fasziniert hinschauen sollte. Riesige Gebäude, deren Spitzen sich in den Himmel reckten, Reklame, lärmende Autos, hupende Taxen, dampfende U-Bahnschächte und einfach nur viele Menschen. Wir waren da, in New York City. Wir fotografierten was das Zeug hielt und sogen diese uns ganz unbekannte Atmosphäre in uns auf. Natürlich wollten wir nochmal etwas essen. Auf dem Weg zum Hotel gab es einen großen Applebees. Ich kannte diese Restaurantkette schon von früheren Reisen und konnte einige Gerichte bereits empfehlen. Zur Vorspeise teilten wir uns einmal den Spinach and Artichoke Dip. Das ist eine Mischung aus Käse, Spinat und Artischocken, die man sich mit verschieden farbigen oder auch einfarbigen Tacochips genehmigen kann. Als Hauptspeise gab es leckeren Quesadilla-Burger und ein paar andere Burger. Der erste Tag war somit schon wieder vorbei. Bereits um kurz nach neun traten wir den Rückweg zum Hotel an und schliefen sofort in unseren Queenbetten ein. Das kleine Zimmer interessierte keinen mehr.
Inhaltsverzeichnis
Navigiere im Reisebericht
Tag 1:	Flug nach New York
Übernachtung
The Park Central Hotel 870 7th Ave New York, NY 10019 Vereinigte Staaten http://www.parkcentralny.com/
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