20.5.14 Leider war diese Nacht mehr als nur unangenehm. Der Bau, in dem sich unser Zimmer befand, war nicht gerade gut abgedichtet, somit wachte ich zitternd auf. Wir schalteten die Heizung ein, die so laut war wie zehn Heizlüfter. An Schlafen war also nicht zu denken. Selbst durch Ohrstöpsel hat man das Gebrumme gehört. Obwohl das Motel in Trip Advisor sehr gute Bewertungen hat, fühlten wir uns nicht wohl. Somit war die erste Tat, dass wir für kommende Nacht ein Zimmer im Four Points in Bangor am Flughafen reservierten. Wir wollten eigentlich eine weitere Nacht in Bar Harbor bleiben, aber bei dem Regen und den kalten Nächten hatten wir keine Lust. Das Zimmer war beim Auschecken noch stornierbar. Dass wir nicht ganz umsonst nach Bar Harbor gefahren sind, wollten wir bei Regen doch noch in den Acadia Nationalpark hinein fahren. Wir besuchten als erstes das Visitor Center, in dem ich mir endlich den Nationalparks Passport holte, um endlich auch „Stempeln“ zu können. Ebenfalls gab es einen neuen Nationalpark Annual Pass, den wir für Oktober auch noch benötigen werden. Zunächst ging es die Loop Road entlang zum Sand Beach, einem kleinen schönen Sandstrand. Es waren hier wieder eine Menge Schulklassen mit Rangern unterwegs. Weiter ging es zum Thunderhole, einer Felsspalte, in die die Brandung so eintrifft, dass richtiges Donnern entsteht. Bei uns waren nicht viele Wellen, allerdings krachte es ein paar Mal richtig und die Gischt spritzte nur so. Es begann wieder zu regnen. Auf den Cadillac Mountain wollten wir aber unbedingt noch hochfahren. Der WEttergott hatte Mitleid, man sah fast bis zum Gipfel echt viel von der Landschaft. Kurz vorm Gipfel verschwanden wir in den Wolken. Auf der Loop Road durchquerten wir die Einfahrt vom Jordan Pond, einem See im Acadia. Bei dem Wetter wollten wir keine Trails laufen, also fuhren wir durch bis zum Bass Harbor Lighthouse. Dort gingen wir den kurzen Weg nach unten, und kraxelten über ein paar Felsen um einen guten Blick auf den berühmten Leuchtturm zu haben. In Ellenworth gab es eine Driving Range, die wir eigentlich besuchen wollten, allerdings konnte man das bei diesem Mistwetter vergessen. Daher ging es wieder nach Norden um zu Mittag zu essen. Als das Wetter immer noch nicht besser wurde, gaben wir den nächsten Target ins Navi ein und ließen uns nach Bangor kutschieren. Dort verbrachten wir zwei Stunden beim Bummeln und Probieren. Am frühen Abend checkten wir schon im gebuchten Four Points ein und wärmten uns im tollen Zimmer richtig auf. Zum Abend gab es noch richtigen Gouda mit Weintrauben. Jap, kein Analogkäse, richtiger holländischer Gouda, den wir im Target gefunden haben.
Navigiere im Reisebericht
Tag 12: Acadia Nationalpark
Übernachtung
Four Points by Sheraton Bangor Airport 308 Godfrey Blvd Bangor, ME 04401 http://www.fourpointsbangorairport.com/ McDonald's 259 High St Ellsworth, ME 0460 www.mcdonalds.com Clubhouse & Deluxe 4 von 5 Sternen
Essen & Trinken
gefahrene Meilen: ca 210
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