13.05.14 Im riesigen Bett haben wir sehr gut geschlafen, die Matratze hätte etwas weicher sein können. Wir packten schnell zusammen. Wir checkten im Express Checkout aus und rollerten zum Wagen. Durch den tiefen Wald fuhren wir Richtung New London zum Frühstücken. Ich hatte mir vorher bei Yelp eine gute Frühstückslocation rausgesucht. 64 positive Bewertungen vom „Yolk Cafe“ können nicht irren. Wir fuhren erst vorbei, so unscheinbar in einem Wohngebiet liegt es. Beim Reingehen begrüßte uns sofort Doreen die Besitzerin lautstark aus dem offenen Fenster rufend, während sie Eier und Speck in der offenen Küche brutzelte. Das Essen selber schmeckte genial, und ehrlich gesagt besser als in jedem Ihop. Hausmannskost. Doreen quatsche zum Abschied noch ein bisschen mit uns, wo wir hier kommen und das Übliche. Ich fand sie extrem ulkig und musste lachen, wenn ich zusah wie sie kochte. Einfach alles mit den Händen. Einmal eine riesen Hand voll Speck, rauf auf die Platte, weiter ging es, … lustig. Jemand der penibel ist, sollte dort lieber nicht essen, jemand der eine offene Atmosphäre, lockere nette Menschen und leckere Hausmannkost mag, ist hier richtig. Der Laden war gerammelt voll. Bereits beim Losfahren hatte unsere Anzeige im Wagen schon einen zu niedrigen Luftdruck im Reifen gemeldet. Daher fuhren wir an eine kleine Tankstelle nach dem Frühstück. Ich guckte erstmal in den Tankdeckel, denn dort steht ja immer wie viel Bar in den Reifen muss. Nichts. Als ich die Kompressoranlage sah, wusste ich auch warum, da ist ja auch gar keine Anzeige. Na ja, dann pumpen wir eben in jeden Reifen ein bisschen was rein, wenn die Anzeige weg ist, dann hat es funktioniert. Für $ 1 gab es 3 Minuten Luft. Dafür musste ich zwei Nationalparksquarter opfern. Als die drei Minuten um waren, ließen wir den Wagen an, und siehe da, die Warnmeldung war weg, also alles richtig gemacht, oder auch nicht. Im Reiseführer stand, dass es eine alte Mühle geben soll in New London „Ye old Mill“. Wir fuhren da mal hin, allerdings war sie unter dem Highway nicht sehr idyllisch gelegen, daher machten wir ein paar Fotos und fuhren wieder. Sie ist wohl eine der ersten industriellen Stätten gewesen. Da war allerdings noch kein Highway da. Wir wollten eigentlich das erste Nuklear U-Boot erkunden, allerdings war heute die USS Nautilus geschlossen. Somit blieb es nur bei einem Bild von Weitem. Wir fuhren ein paar Kilometer weiter zum Städtchen Mystic und besuchten dort das Freilichtmuseum. Es waren viele Schulklassen unterwegs, daher war an gemütliches Schlendern, vor allem in Ruhe, leider nicht zu denken. Wir guckten uns die Charles W. Morgan an, ein altes Segelschiff, das gerade für eine Rundfahrt nach Boston restauriert wird. Ein geschäftiges Treiben der Handwerker. Wir gingen weiter und schauten uns diverse Häuser und Boote an. Auch der Nachbau eines Leuchtturms war da, in dem man zwei tolle Filme über Leuchttürme sehen konnte. Danach ging ich auf ein Segelschiff, und durfte dabei helfen einen Mast zu hissen. Das machte Spaß und war richtig schwierig. Dabei sangen wir ein altes Matrosenlied. Im Museumsdorf konnte man sich verschiedene Häuser des 19. Jahrhunderts an der Nordostküste ansehen. Ebenso waren Protagonisten unterwegs, die komplett wie in dieser Zeit gekleidet waren, und denen man alle möglichen Fragen stellen konnte. Unter Anderem gab es eine Buchdruckerei, einen Schiffsschmied, eine Schule, eine Kirche und vieles mehr was zum Dorfleben zu dieser Zeit dazu gehörte. Am Nachmittag fuhren wir wieder über schöne kleine Städtchen in Richtung Newport. Man kann sich an den rosa blühenden Bäumen gar nicht satt sehen. Ebenso reihen sich überall wunderschöne Häuser mit den tollen Veranden und Schaukelstühlen. In Newport parkten wir am Hafen und setzten uns in den Park. Man konnte vor Goat Island schön den Leuchtturm und die Brücke beobachten. Ein paar Fischer warteten wahrscheinlich noch auf ihren Catch of the day. Das Wetter war heute den ganzen Tag schon durchwachsen, dabei gab es alle paar Minuten ein anderes Szenario am Himmel. Wir hatten Hunger, daher blieben wir nicht bis zum Sonnenuntergang.  Foresquare empfahl uns das Restaurant Brick Alley Pub. Mit Glück bekamen direkt davor einen Parkplatz. Die Innenstadt von Newport ist liebevoll gestaltet, aber auch ein typischer Touristenort. Im Restaurant war es gerammelt voll, aber nach 10 Minuten Wartezeit bekamen wir einen Platz zugewiesen. Für mich gab es Lachs und für Anett ein Steak. Beide Gerichte sind sehr zu empfehlen. Spät fuhren wir los in Richtung Cape Cod. Wir mussten an dem Tag noch nach Provincetown. Die Strecke zog sich extrem, da man meistens nur 40 Meilen pro Stunde fahren durfte. Gegen halb elf kamen wir endlich im The Sage, direkt an der Commercial Street an. Thom, der „Mann für Alles“, wartete schon auf uns. Eigentlich war vereinbart, dass wir ihn anrufen. Nett empfing er uns und erklärte uns P-Town. Danach kamen wir auf unser kleines, aber sehr liebevoll eingerichtetes Zimmer. Viel machten wir an dem Tag nicht mehr und fielen müde uns Bett.
Navigiere im Reisebericht
Tag 5: Mystic - Newport
Übernachtung
Sage Inn and Lounge 336 Commercial St Provincetown, MA 02657 Vereinigte Staaten http://sageinnptown.com/
Essen & Trinken
The Yolk Cafe 825 Montauk Ave New London, CT 06320 Vereinigte Staaten http://brokenyolkcafe.net/ Hot Skillet Breakfast 4,5 von 5 Sterne Brick Alley Pub & Restaurant 140 Thames St Newport, RI 02840 Vereinigte Staaten http://www.brickalley.com/ Pan-Bronzed Cajun Salmon Filet 5 von 5 Sternen Top Sirloin Steak Frites 5 von 5 Sternen
gefahrene Meilen: ca 220
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