15.05.14 Heute gab es natürlich wieder gesundes Frühstück. Danach ging es auch los und von der Halbinsel Cape Cod runter, was sich natürlich wieder gezogen hat. Einen kurzen Zwischenstopp machten wir am Nausset Lighthouse, wo natürlich wieder die Klippe abgesperrt war. Wir lernten allerdings dass Anfang des 20. Jahrhunderts von dort aus bis nach Frankreich ein Telegraphenkabel gespannt war. Ich frage mich immer noch wie das Verlegen wohl von statten ging. Am späten Vormittag erreichten wir Plymouth, wo wir die Mayflower II besuchen wollten. Wie in Mystic auch schon, gab es dort leider noch mehr Schulklassen. Schade, wir dachten, da keine Saison ist, können wir das Schiff in Ruhe erkunden. Wer nicht weiß, was die Mayflower ist, dem soll gesagt sein: Es ist DAS Schiff, nämlich DAS eine Schiff, das die Pilgerväter 1652 von England nach Amerika brachte. Ein paar starben an Bord, und den Rest raffte der schwere Winter dahin. Die, die überlebt haben bauten in Plymouth die erste Siedlung der weißen Männer in Amerika. Damals noch mit Hilfe der Indianer. Die Mayflower die dort anlegt ist natürlich nicht das Original, aber es ist dem Original exakt nachgebaut und sogar auch von England nach Cape Cod gesegelt. Dort haben nämlich die Pilgerväter als erstes angelegt, bevor sie nach Plymouth weiterfuhren. In Plymouth gibt es den berühmten Plymouth Rock, über den wohl der erste Schritt auf das fremde Land getan wurde. Dieser ist eingefasst in einem griechischen Tempel, warum auch immer. Auf der Mayflower sind verkleidete Menschen, die auch noch britischen Akzent sprechen und die einem alle Fragen beantworten. Der Magen knurrte, für ein schnelles Mittagessen ging es kurzerhand zu McDonalds. Wir hatten bei der Mayflower ein Kombiticket für das Plimoth Village gekauft. Das war nur ein paar Kilometer entfernt. Ein komplett nachgebautes Dorf der ersten Siedler, inklusive Einwohner. Wie sollte es anders sein. Schulklassen. Sie erreichten im Plimoth Village ihren Höhepunkt. Wo man auch hintrat, große und kleine Kinder. Alle hatten sie eins gemeinsam, sie schrien rum. Wir versuchten so gut wie möglich dem Geschrei aus dem Weg zu  gehen, was nicht immer gut klappte. Wir besuchten erst das Indianerdorf, dort wurde ein Wild Turkey gegrillt und ein Einbaum ausgebrannt. Ob die Protagonisten, wie in der Broschüre steht, wirklich indianischer Abstammung sind wage ich zu bezweifeln. Im eigentlichen Dorf konnten wir allen möglichen Siedlern bei der Arbeit zusehen. Fragen stellte ich keine, das war mir etwas zu albern. Es war mal schön zu sehen, aber wenn ich in Deutschland auf den Mittelaltermarkt gehe, beeindruckt mich das mehr. Für die Amerikaner ist das natürlich eine Sensation. Trotzdem war es ganz nett, um den Tag damit zu füllen. Nach unserem Rundgang setzten wir unsere Reise nach Norden fort. Wieder über kleine schöne Städtchen mit schönen Häusern und Bäumen. Wir haben uns schon ein paar Häuser ausgesucht. Wir besuchten noch das Scicuit Lighthouse. Dort war die Meeresbriese angenehm warm und wir relaxten ein bisschen auf den Steinen. Die Häuser dort sind der absolute Wahnsinn. Alle verkleidet mit Schindeln, im gleichen grau gehalten, mit Meerblick und toller einheitlicher Architektur, da könnten mir auch ein paar gefallen. Die Reise ging weiter nach Boston. Wir hatten auch Versehen „Schöne Route“ noch im Navi und wurden durch alle möglichen Vororte geleitet. Mir war es ganz recht, ich wollte an diesem Tag nur noch zum Pier’s Park um die Skyline bei Nacht zu sehen. Da es sowieso noch nicht dunkel war, konnten wir uns noch ruhig Zeit lassen. Wir verfuhren uns nur einmal und so kamen wir fast zu pünktlich am Park an. Das Polizeiauto auf dem Parkplatz verschaffte mir die Sicherheit  ohne Probleme bis zum Sonnenuntergang dort bleiben zu können. So setzten wir uns an die Spitze des Parks und guckten uns den Sonnenuntergang neben der Boston Skyline an. Leider war ziemlich starker wind, so sind die Fotos recht verwachelt. Als es dunkel war ging es noch Richtung Somerville, dort wurde uns ein Restaurant empfohlen, das zum besten Burger Restaurant Bostons gewählt wurde. Wir bekamen die letzten zwei Plätze. Für mich gab es einen Swiss Burger und für Anett einen Cheeseburger. Beide waren sehr lecker und riesig. Uns fielen dennoch fast schon im O’Sullivans die Augen zu, daher fuhren wir schnell durch Cambridge zu unserem Hotel etwas außerhalb in Needham, das Sheraton. Schnell eingecheckt und ins Bettchen gelegt. Morgen wird sich Boston vorgenommen.
Navigiere im Reisebericht
Tag 7: Cape Cod & Plymouth
Übernachtung
Sheraton Needham Hotel 100 Cabot St Needham, MA 02494 www.sheratonneedham.com/ Sage Inn and Lounge 336 Commercial St Provincetown, MA 02657 Vereinigte Staaten http://sageinnptown.com/ Frühstück (inkl) 3 von 5 Sternen McDonald's 143 Samoset St Plymouth, MA 02360 Deluxe Menu 4 von 5 Sternen R.F. O'Sullivan & Son 282 Beacon St Somerville, MA 02143 rf-osullivan.com/ Swiss Burger 3 von 5 Sternen
Essen & Trinken
gefahrene Meilen: ca 140
Nächster Tag Das Team USA Reiseberichte Links Gästebuch Unsere USA Tipps Hotels und Mietwagen  Food - US Restaurants & Rezepte Media - Videos, Software Günstig USA Mietwagen buchen USA Hotels buchen Wie funktioniert Priceline USA Tour Route planen Kontakt Impressum Das Team USA Reiseberichte Links Gästebuch Unsere USA Tipps Hotels und Mietwagen  Food - US Restaurants & Rezepte Media - Videos, Software Günstig USA Mietwagen buchen USA Hotels buchen Wie funktioniert Priceline USA Tour Route planen Kontakt Impressum Das Team USA Reiseberichte Links Gästebuch Unsere USA Tipps Hotels und Mietwagen  Food - US Restaurants & Rezepte Media - Videos, Software Günstig USA Mietwagen buchen USA Hotels buchen Wie funktioniert Priceline USA Tour Route planen Kontakt Impressum