16.5.2014 Heute war ein Ausschlaftag, der Jetlag war längst überwunden. Wir stellten uns keinen Wecker, wachten aber trotzdem um halb neun auf. Es gab erst mal frisch gebrühten Starbucks Kaffee auf dem Zimmer. Später erzählte uns Foresquare wieder wo wir in der Nähe gut Frühstücken können. Dieses Mal war es ein Bagel- Laden. Der war auch zufällig genau an der T-Linie Highland, mit der wir vorhatten in die Innenstadt zu fahren. Für mich gab es einen Onion-Bagel belegt mit Roastbeef, Tomate, Salat und Mayo. Ich hätte mich reinlegen können. Super lecker. Wir waren uns unsicher wegen des Parkplatzes, da nicht genau ausgeschildert war, ob man dort für länger parken konnte, daher fuhren wir eine Haltestelle weiter zur Eliot Station, dort wussten wir, dass es ein Park & Ride direkt neben den Gleisen gibt. Wir schoben 6 Dollar in den Oldschool Parkautomaten und zogen uns zwei Tageskarten, hier in Boston Charlie Card genannt. In gut 25 Minuten waren wir auch schon an der Park Street, von dort aus der Freedom Trail beginnt. Wer sich jetzt fragt, warum wir eine halbe Stunde außerhalb schlafen, der soll wissen, dass die Hotels zentral in Boston einfach viel zu teuer waren, dann auch noch über das Wochenende. Unter 200 Euro war nichts ansprechendes zu finden. Im Gegensatz kostete in Needham das Sheraton gerade mal 65 Euro die Nacht. Die Bahnfahrt ist ganz unkompliziert. Ein weiterer Grund mit der Bahn zu fahren war, dass wir abends noch Tickets für das Red Sox VS Tigers Spiel im Fenway Park hatten. Dort kostet allein das Parken für das Spiel um die 40 Dollar. Aber erstmal von Anfang an. Am Boston Common angelangt besuchten wir erst mal das Capitol und machten das obligatorische Foto. Danach folgten wir dem Freedom Trail, eine rote Linie die sich durch ganz Boston, an allen Sehenswürdigkeiten vorbei, zieht. Praktisch, wenn man denn Lust auf Kultur hätte. Das Wetter war schuld. Weiter ging zum Granary Burying Ground, dem drittältesten Friedhof der Stadt Boston. Viele Persönlichkeiten sind dort begraben, u. a. berühmte historische Personen. Samuel Adams, die Eltern von Benjamin Franklin, usw. Danach besuchten wir die King’s Chapel, eine Kirche, die wohl nur den Privilegierten vorbehalten war, dort gab es keine Reihen sondern Boxen die betuchte Familien gemietet hatten. So lässt es sich am Sonntagmorgen aushalten. Über das Old State House ging es zur Boston Massacre Site. Danach hatte ich keine Lust mehr und wir tankten Kaffee bei Starbucks. Pünktlich fing es auch dann zu regnen an und wir warteten drinnen bis es besser geworden war. Wir schlenderten über den Quincy Market, wo sich viele Läden befinden, zum Hard Rock Cafe. Dort wurde das obligatorische T-Shirt wieder geshoppt. Vor uns waren rein spanisch sprechende Mädels, die kein Wort Englisch, außer one two three konnten. Es dauerte ewig. Ich frage mich, wie die durch die Immigration gekommen sind. Weiter ging es zum Christopher Columbus Park und dem Long Wharf entlang bis zum Wasser. Von da aus wieder zurück zum Quincy Market. Obwohl das Wetter nicht so toll war, schaffte es die Stadt jetzt schon in unsere Top 5. Viele Pubs reihten sich aneinander. Mir gefällt auch die Kombination aus alten Industriebauten und der Moderne. Ebenso, dass sich Kirchen und historische Häuser direkt vor verspiegelten Wolkenkratzern befinden. Nicht oft gesehen in den USA, hier in Boston gibt es eine richtige Fußgängerzone. Zudem Free Public Wifi an den wichtigen Punkten. Wir hatten keine Lust mehr den Freedom Trail ganz zu laufen, so gingen wir wieder Richtung Boston Common. Auf dem Weg war ein Chipotle Grill, der ist uns in Yale schon aufgefallen. Dort probierten wir einen Burritto den man sich nach Wunsch füllen lassen konnte und Guacomole. Man kann die Kette auf jeden Fall empfehlen. Wir saßen in der oberen Etage am Fenster und konnten Leute beobachten. Warum die alle ihre Smartphones in der Hand halten ist für mich unverständlich. Links einen Kaffee, Zigarette oder Handtasche, rechts das Handy inkl Kopfhörer. Ich benutze auch meins ständig, habe es aber doch nicht auch noch beim Gehen in der Hand. Wir guckten länger nach unten, das war besser als Fernsehen. Um Punkt sechs waren wir wieder zurück im Boston Common, und der Big Ben läutete, warte mal? Big Ben. Ich musste lachen, haben sie doch nicht wirklich den Glockenton kopiert. Okay, Boston könnte auch wirklich in England stehen und ist wohl eine der historischten Städte in Amerika. Wir nahmen die mit Red Sox Fans volle T-Linie Richtung Cleveland Circle und stiegen in Kenmore aus. Von dort aus ist es nur noch ein 5 Minuten Weg zum Fenway Park, der auch das grüne Monster genannt wird. Das Stadion ist das älteste noch benutzte Baseball Stadion der USA. Die Bostoner hängen an ihrem alten grünen Stadion und ihrem Team den Boston Red Sox. Mit vielen Fans pilgerten wir am Stadion entlang, es war jetzt schon ein tolles Feeling. Wir hatten Tickets für den Grandstand, einem überdachten Platz, dafür aber mit einem Pfeiler zwischen Pitcher und Batter. Das war aber nicht schlimm. Kurz vor dem Spiel gab es wie die Nationalhymne, die vom Jungenchor einer ansässigen Schule vorgetragen wurde. Wir standen natürlich mit auf. Um kurz nach sieben ging es auch schon los. Die Regeln kennen wir ein bisschen, aber manche Taktiken waren uns fremd. Zum dritten Inning füllte sich das Stadion komplett. Wir holten uns Pizza, einen Footlong Hot Dog und Bier. Das war schon immer mein Traum, einen Hot Dog bei einem Basesballspiel im Stadion zu essen. Es begann immer stärker zu regnen und das Spiel wurde leider unterbrochen. Als nach einer halben Stunde immer noch nichts passierte beschlossen wir wieder ins Hotel zu fahren. Im Prinzip war es eh für uns egal war gewann und wir hatten die tolle Atmosphäre die erste Stunde schon in uns aufgesogen. Die Bahn war jetzt auch noch leer. Die Station Fenway war gleich auf der richtigen Linie zu unserem Park & Ride Bahnhof. Die Bahn war noch da als wir ankamen und schon ging es wieder zurück zur Eliot Station. Nach 20 Minuten saßen wir wieder im Auto und fuhren die 5 Minuten zum Hotel zurück. Im Zimmer guckten wir das inzwischen wieder aufgenommene Spiel weiter, bis wir einschliefen.
Navigiere im Reisebericht
Tag 8: Boston
Übernachtung
Sheraton Needham Hotel 100 Cabot St Needham, MA 02494 www.sheratonneedham.com/ Cafe Fresh Bagel 896 Highland Ave Needham, MA 02494 Roastbeef Onion Bagel 5 von 5 Sternen Chipotle Mexican Grill 101 Summer St Boston, MA 02210 Vereinigte Staaten www.chipotle.com/ Burrito + Chips & Guac 4 von 5 Sternen Fenway Park 4 Yawkey Way Boston, MA 02215 http://boston.redsox.mlb.com/bos/ballpark/index.jsp Fenway Frank & Beer 4 von 5 Sterne
Essen & Trinken
gefahrene Meilen: ca 18
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