09.05.14 Heute ist der Abflugtag. Ich hab natürlich wieder bis auf den letzten Drücker gewartet um zu packen, daher fanden die restlichen Teile auch erst kurz vor Abfahrt Platz. Das Taxiunternehmen ärgerte uns etwas, da sie einfach nicht ans Telefon gehen wollten. Wir hatten aber genügend Zeitpuffer eingeplant, um nicht jetzt schon nervös zu werden. Als der nette Fahrer uns endlich abholte, brachte er die Botschaft, dass die „normale“ Strecke zum Flughafen dicht ist, weil ein Unfall war. Kein Problem, fahren wir die A44, ist zwar länger, aber dafür schneller, da ohne Verkehr. Wir hatten Sitzplätze bereits bei Airberlin reserviert, daher mussten wir nicht hetzen. Am Flughafen können sie sich allerdings auch nicht entscheiden, wo man denn nun eincheckt. Letztes Mal waren wir bei B und dieses Mal wieder bei C. Egal, Flughafen-Lauf-Sport am Morgen. Die Koffer waren ohne Probleme schnell abgegeben, und auch die Bordkarten hielten wir zackig in unseren Händen. Jetzt wurde noch schnell gefrühstückt, natürlich bei McDonalds, wie immer. Leider gab es das Angebot nur bis 10, somit nahmen wir mit McCafe Vorlieb. Ich habe bereits vorher schon gemerkt, dass ich meinen Funkauslöser für die Kamera vergessen habe. Wie ärgerlich. Da ich keine Lust hatte in Manhatten einen Laden zu suchen, habe ich kurzerhand bei Amazon US mit Same Day Service einen zum Hotel senden lassen. Mit Porto war er immer noch günstiger als bei uns in Deutschland. Passt also. Die Zeit bis zum Boarding vertrieben wir uns wie immer in der Camel Raucherlounge, und ich teilweise auch auf der Toilette. Ich war doch etwas aufgeregt. Das Bording ging richtig schnell, ich war sehr überrascht. Nicht mal einen Sprengstofftest durfte ich heute machen. Wir saßen in Reihe 42, nicht gerade ideal, dennoch in einer 2-4-2 Bestuhlung. Ein Zweier ist besser als ein Dreier. Auf jeden Fall. Dann muss man sich nicht immer die Sitzreihe mit einem Fremden teilen. Airberlin hat ja die Sitze brav umgerüstet, somit saßen wir bequem und genossen nach dem Start das Inseat Entertainment. Zu essen gab es Pasta, die sehr lecker war, dazu ein Warsteiner und nen Kaffee. Nicht alles zusammen, versteht sich. Mit Filmen und Serien verging die Zeit wie im Fluge. Also, es war ja im Fluge wenn man es so nimmt. Ein bisschen hat es schon gewackelt  zwischendrin, und es kam auch dreimal das Anschnallzeichen, aber alles halb so wild. Die Lehne hat zwar ein paar Nagelabdrücke von mir mehr, aber nichts Dramatisches passiert. Wir verließen nach der Landung sehr schnell das Flugzeug, als Anett auf einmal einfiel, dass sie ihr Kindle in der Sitztasche stecken hat lassen. Sie sagte der Stewardess Bescheid, die sich darum kümmerte. So standen wir 5 Minuten noch in der Gangway, und die ganzen Passagiere unseres Fluges gingen an uns vorbei. Ich musste meine erlernten Yoga Atemübungstechniken machen, da ich ehrlich gesagt schon das Bild der Immigration in meiner Vorstellung sah. VOLL! Zum Glück hatte die Stewardess den Kindle dann gebracht und wir konnten noch zu ein paar Überholmanövern ansetzen, auf dem Weg zur Immigration. Brachte alles nichts. Alle Schalter offen, aber wenn man die Menschenschlange mal aufgefaltet hätte, wäre diese bestimmt 1 – 2 km lang gewesen. Wieder Atemübungen. Wir hatten dieses mal einen Chauffeurservice von zu Hause gebucht, ich dachte 1 Stunde Puffer von Landung bis Costums sollte reichen. Hatte es bis jetzt immer. Es geschehen aber noch Wunder. Nach 45 Minuten Wartezeit, öffnete eine Angestellte das Band zu den Schaltern der Residents und wir standen endlich an vorderster Front. Vor uns, der Sohn von Boris Becker. Ich hätte den ja gar nicht erkannt, aber Anett könnte beim Geheimdienst arbeiten, so eine gute Gesichtserkennung hat sie. Die Befragung war highspeed. „How many days …“ – „14 days“ … okay, Finger hier, Daumen da, Tschüssikovski. Die Koffer waren schon vom Gepäckband genommen worden, ich ging schon mal eine Runde und fand sie nicht. Dann kam auch Anett von der Immigration und guckte nochmal. Dort waren sie ja! Ich hatte sie einfach übersehen. Jetzt aber hurtig durch den Zoll, das klappte gut. In der Wartehalle fanden wir gleich unseren Chauffeur, der ein iPad mit unseren Namen und „Welcome to NY“ hielt. Den Text konnte ich bei der Buchung schon eingeben. Ich fand das witzig. An dieser Stelle gilt mein Dank auch nochmal an Andreas, er hatte mir für blacklane.com einen Rabattgutschein empfohlen, und so konnten wir eine Businessclasslimo für kleines Geld buchen. Gleich wurden unsere Koffer von David aufgenommen und wir mussten ihm nur noch zum Auto in die Garage gegenüber folgen. Welch ein Service, daran kann ich mich gewöhnen. Der Wagen war ein schwarzer Escalade, da hätten glaub ich locker 8 Leute noch reingepasst. Sehr bequem. Leider kamen wir genau in die Rush Hour, und somit dauerte die Fahrt vom Flughafen nach Manhattan auch fast eine Stunde. Wir hatten über Priceline das The Court – St .Giles Premier Hotel geschossen, dies liegt 2 Blocks vom Grand Central Station entfernt, also einigermaßen zentral. Uns gefiel es auf den ersten Blick sehr gut. Das Personal war beim Check-In sehr freundlich und zuvorkommend. Das Päckchen von Amazon war noch nicht da, aber Glenis versprach es gleich ins Zimmer bringen zu lassen, sobald es da ist. Wir bekamen ein Zimmer im 12. Stock, und waren beim Eintreten sehr überrascht. Für New Yorker Verhältnisse ist es sehr geräumig, vor allem das Badezimmer. Vom Fenster hatten wir sogar Blick auf das Empire State Building. Dies war aber ab der Hälfte in Nebel gehüllt. Das Wetter war an diesem Tag zwar bedeckt und mit etwas Nieselregen, allerdings aber angenehm warm, so dass eine dünne Regenjacke reichte. Ich duschte mich schnell, danach zogen wir die 39th Straße Richtung Westen los. Unsere Mägen knurrten bereits. Wir wollten einfach  mal kurz zum Times Square schauen und da etwas essen. Von unserem Hotel brauchten wir ca. 15 Minuten bis zum Times Square. Ein Gewusel war da, aber nicht so schlimm wie erwartet, da ist Vegas am Wochenende schlimmer. Hunger! Entweder TGI, Applebees, Hard Rock oder Bubba Gump. Die Wahl fiel auf Bubba, welche sich als eine sehr Gute herausstellte. Leider warteten viele Leute auf einen Tisch, da wir aber nur eine Party of Two waren, bot uns das Personal einen Platz an der Bar. Ich weiß zwar nicht, wie die meisten von Euch das sehen, aber ich sitze gerne an der Bar, da kann man dem Trubel gut zusehen und man bekommt immer schneller was zu trinken, bzw. essen. Wenn ein Restaurant voll ist, dann ziehe ich diese Alternative vor. Wir konnten uns natürlich bei der Bestellung wieder nicht entscheiden, so bestellten wir „Coconut Shrimps“ und „Chicken Cajun Sandwich“, wovon jeder dann die Hälfte von beidem Essen durfte. Gut gesättigt schlenderten wir wieder langsam zurück. Dieses Mal allerdings über den Bryant Park. Durch den Nebel der sehr tief hing, zauberten die Lichter eine tolle Atmosphäre. Bei einem Deli holten wir uns noch schnell Mountain Dew, Diet Pepsi und kleine M&Ms als Nachtisch. Danach waren wir auch schon wieder im Hotel. Dort lag auch schon mein Expresspäckchen auf dem Bett für mich bereit. Ausgepackt, ausprobiert, funzt! Jetzt durfte ich das kleine Ding nicht wieder irgendwo liegen lassen. Um 22 Uhr fielen wir in das gemütliche Bett und schliefen glücklich ein. Man hört zwar die Klimaanlagen und dern Verkehr von draußen, aber wenn man müde ist, macht mir das nicht viel aus. Ansonsten haben wir neon-orange Silikon Ohr Stöpsel dabei.
Inhaltsverzeichnis
Navigiere im Reisebericht
Tag 1: Flug nach New York
Nächster Tag
Übernachtung
St Giles Hotel New York The Court 130 E 39th St New York, NY 10016 Vereinigte Staaten http://court.stgilesnewyork.com/
Essen & Trinken
Airberlin - Pasta  - 3,5 von 5 Sternen Airberlin - Zweiter Snack - 2,5 von 5 Sternen Bubba Gump Shrimp Co. 1501 Broadway New York, NY 10036 Vereinigte Staaten http://www.bubbagump.com/ Coconut Shrimps - 4 von 5 Sternen Chicken Cajun Sandwich - 4 von 5 Sternen
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