11.5.2014 Dem Jetlag ging es schon besser, daher schliefen wir bis um 6 Uhr durch. Beim Blick aus dem Fenster, sahen wir, dass wir den Besuch der Brooklyn Bridge Promenade auf den heutigen Tag verschieben hätten sollen. Die gerade aufgehende Sonne beschien das Empire State Building im satten orange. Kein Grund zu ärgern, müssen wir eben nochmal nach NYC fliegen, um endlich mal die Skyline bei Sonnenaufgang zu fotografieren. Ich holte uns schnell zwei Kaffee vom Starbucks um die Ecke, vor dem mich ein sehr höflicher Obdachloser um eine Zigarette anbettelte. Bei so einer netten Art, geb ich ihm natürlich eine. Er fragte ob ich denn schon meiner Mama Blumen geschenkt habe heute am Muttertag. Meiner Mama, die bereits die Blumen zum Muttertag schon bekommen hatte, schenkte ich noch einen kleinen Anruf hinterher, danach ging es auch schon los. Auf dem Programm stand eigentlich nichts Bestimmtes. Draußen war es um 7 Uhr morgens schon angenehm warm, und T-Shirt Wetter. Als erstes gingen wir zur Park Avenue und von da aus die zwei Blocks zum Grand Central Terminal. Es war fast nichts los auf den Straßen. Wahnsinn wie sich das Verkehrschaos von Freitag doch zum Sonntag verändert hatte. Im Bahnhof machten wir erstmal ein paar Fotos und gingen dann wieder zur grünen U-Bahn Linie nach unten. Wir wollten noch zum Flatiron District um das berühmte Flatiron Building zu sehen. Wir haben immer das Glück mit komischen Menschen im U-Bahn Wagon zu fahren. Dieses Mal war es eine stinkende Frau, die das ganze Abteilung durch ihren Uringestank belästigte. Gut dass es nur wenige Stationen waren. Wir gingen den kurzen Weg zum Flatiron Building. Es war ein wunderschöner Sonntagmorgen, überall blühte es um uns herum. Unsere Mägen knurrten und verlangten nach Frühstück. Auf der Flatiron Plaza, ein kleiner Platz bestückt mit Tischen und Stühlen, gab es WiFi. Wir guckten in Foursquare nach einer Deli Empfehlung und wurden auch einen Block weiter fündig. Beim City Market Cafe holten wir uns zwei Ham & Egg Rolls, einen Turkey Creamcheese Bagel mit Salat und Tomate und ein Strawberry Cheesecake Croissant. Dazu gab es O-Saft und Vitamin Water, und natürlich nochmal Kaffee. In einer schönen braunen Papiertüte transportieren wir die Ware die paar Meter zurück zur Flatiron Plaza und aßen gemütlich in der Sonne vor dem weltberühmten Gebäude unser Frühstück. An dieser Stelle möchte ich anmerken, dass das Rauchen an allen öffentlichen Plätzen und Parks in New York verboten ist. Schade, das wäre noch gemütlicher gewesen. Wir hielten es dennoch lange auf der Plaza aus, es war herrlich schön und da vergaß man schon die „Zigarette nach dem Frühstück“. Wir schlenderten gemütlich die 5th Avenue Richtung Norden und guckten hier und da. Ganz wussten wir noch nicht was mir noch machen sollten. Wir kauften ein paar Souvenir-T-Shirts und den obligatorischen Magneten. An der 50 Straße schauten wir mal bei Top oft he Rocks nach dem Rechten. Wir hatten keine Karten vorgebucht, da wir nicht wussten wie das Wetter ist. Es war nicht so viel los, daher kauften wir uns Karten, die uns in 1,5 Stunden Einlass versprachen. In der Zeit machten wir eine kleine Runde über den Times Square, auf dem wir tatsächlich den berühmten Naked Cowboy trafen. Jeder von uns beiden war aber zu beschämt um sich mit ihm fotografieren zu lassen. Vorher waren wir allerdings noch in der M & M’s World. Dieses Mal habe ich keine schönen Farben gekauft, denn letztens war die Überraschung über den Rechnungsbetrag sehr groß. Ich kauf sie dann doch lieber im Supermarkt, wenn gleich nicht in den tollen Farben. Ich entdeckte weiße I love NY M&M’s, die fand ich allerdings zu schade zum Essen, daher kaufte ich sie nicht. Dafür wanderte eine neue Pyjamahose in die Einkaufstüte. Beim Hard Rock Cafe schauten wir auch noch vorbei, und danach war es auch schon wieder Zeit um zum Rockefeller Center zurückzukehren. Wir mussten nicht lange warten und durften auch gleich schon in den Fahrstuhl. Der hat oben eine transparente Scheibe, der Schacht ist mit blauen Spots ausgeleuchtet, so dass man sehen kann wie schnell und hoch man fährt. Meine Ohren waren natürlich wieder zu und ich musste wirklich Druckausgleich machen. Auf dem Observation Deck tummelten sich die Leute nur. Wir ließen uns nicht aus der Ruhe bringen und guckten uns alles genau an. Als wir den 360° Rundumblick genossen haben, fuhren wir auch schon wieder nach unten. Wir nahmen die nächste Treppe zur Subway, denn die Füße taten nun doch schon wieder weh, und fuhren zum Bryant Park. Zwischen den Wolkenkratzern ist dieser Park eine Augenweide, und einer meiner Lieblingsorte in Manhattan. Da heute Sonntag, und auch noch Muttertag war, zog es viele New Yorker dorthin. Wir ließen uns auf den grünen Stühlen nieder und aßen ein Softeis, das sich Anett bei einem Eiswagen gekauft hatte. Mir persönlich sind die amerikanischen Sundays (Softeis) immer zu süß, aber Anett ist großer Fan davon. Somit stocherte ich nur ein paar Mal rein. In der Sonne wurde es uns dann doch zu heiß und wir bemerkten den ersten Sonnenbrand. Da wir sowieso von unserem gebuchten Chauffeur um halb 4 abgeholt wurden, beschlossen wir uns noch einen Iced Tea beim Starbucks gegenüber vom Hotel zu genehmigen. Dann kam auch schon eine SMS, dass unser Fahrer am Hotel eingetroffen ist. „Gisela Santiago“ Es war erst kurz vor 3, aber es passte uns, dass wir jetzt schon nach Newark fahren konnten. Wir gingen über die Straße zum Hotel und holten unser Gepäck aus der Luggage Storage. Aber keine Gisela war vor Ort. Somit warteten wir bis halb vier. Immer noch keine Gisela. Ich beschloss den Mann anzusprechen, der schon länger vor einem schwarzen großen GMC stand. Er wartete natürlich auf uns, und das seit einer halben Stunde. Wir hatten zwar kein schlechtes Gewissen, er war ja erst für diesen Augenblick gebucht, dennoch hätten wir ja auch früher losdüsen können. Naja, dann ging es jetzt nach Newark. Leider steckten wir kurz im Lincoln Tunnel im Stau, daher dauerte die Fahrt etwas länger. Es wurde im Wagen kostenloses Wifi, Getränke, Kaugummi, und vieles mehr zur Verfügung gestellt. Am Flughafen angekommen, ließ uns der Fahrer am Rental Car Gebäude von Budget und Dollar aussteigen. Keine Warteschlange, wir kamen gleich dran. Wir hatten über billiger-mietwagen einen Midsive SUV gebucht. Der Mitarbeiter wollte mir ein Upgrade für einen Cadillac Luxury SUV für 30 Dollar mehr pro Tag andrehen, aber das war wirklich zu viel des Guten. Wir blieben bei Midsize, auch keine Roadside Versicherung und auch kein Navi, das es übrigens jetzt mit kostenlosem WiFi für Hotspots im Auto gibt. Das einzige was ich dazu buchte war ein EzPass Gerät, das uns die Tolls sparte. Vom letzten Nordosturlaub wusste ich, dass die Tollstraßen teilweise über 10 Dollar Gebühr kosteten, da kommt bei 14 Tagen auf jeden Fall was zusammen. Schnell war alles abgewickelt und wir wurden auf dem Parkplatz gleich von einer Mitarbeiterin in Empfang genommen. „Midsize SUV, the white one over there, next to the silver one!” Ich guckte wo die Dame hinzeigte, sah aber keinen Midsize SUV, erst recht keinen Weißen. Ein Nissan Pathfinder stand in der Ecke, der war aber rot. „You mean the red one?“ – „No, the white one, next to the silver one!” wiederholte die Dame “… the keys are inside!” Okay, gingen wir eben zu dem Weißen. Ich guckte Anett fragend an: “Meint sie den hier? Das kann nicht sein.“ Wir standen vor einem Nissan Armada, ein Full-Size-Schiff. Ich zog am Türgriff, der ging nicht auf. Okay, dann hatten wir die Frau doch falsch verstanden. Also hab ich sie kurz gesucht und ihr gesagt, dass der „White One“ zugeschlossen ist. Sie verschwand für drei Sekunden und drückte mir danach den Schlüssel in die Hand. „byeeee…“  Ich sah Anett gegenüber am Parkplatz noch vor dem weißen Ungeheuer stehen und drückte den „Aufschließ-Knopf“ und jetzt war es zu 100 % klar, der Armada blinkte. Ich freute mich zwar, aber war doch etwas überrascht, da ich eben was Kleineres erwartet hätte. Wird schon passen. Wir packten unsere Koffer ein und fuhren vom Platz. Nach kurzer Eingewöhnung fuhr sich das Wohnzimmer auf Rädern doch sehr gut. Auf der George Washington Bridge war Stau auf 6 Spuren und somit verbrachten wir die nächste Stunde im Verkehr. Mein Magen knurrte. Ich hatten zufällig in Google eine kleine Hafenpromenade in Bridgeport entdeckt, wo wir einkehrten. Captain’s Cove Seaport nannte sich die Location und war richtig schön gemacht. Es war auch noch weil Sonntag und wahrscheinlich Muttertag war, sehr gut besucht. Das Wetter spielte natürlich auch eine große Rolle. Für uns gab es Shellfish und Burger inklusive schöner Abendstimmung vor den angelegten Segelbooten. Zum gebuchten Hotel „Hyatt Place“ in Milford waren es danach nur noch 18 km. Wir wurden ja zur  Einstellung des Nordostens zur Geschwindigkeitsbegrenzung schon vor gewarnt, aber jetzt sahen wir es mit eigenen Augen. Wir fuhren ja schon 65 statt 55 und wurden trotzdem im Blitztempo überholt. Im Westen kaum vorstellbar. Kurz vor Milford gab es ein kleines Feuerwerk noch zu sehen, da dort gerade eine kleine Kirmes stattfand. Das Einchecken klappte problemlos, das Zimmer hatten wir ebenfalls bei Priceline gebucht. Eine nette geräumige Suite mit zwei Queenbetten. Wir suchten noch kurz die Vending Maschine und guckten noch etwas Fernsehen bis wir beide einschliefen.
Navigiere im Reisebericht
Tag 3: New York bis Milford
Übernachtung
Hyatt Place Milford 190 Old Gate Ln Milford, CT 06460 Vereinigte Staaten http://milford.place.hyatt.com/
Essen & Trinken
City Market Cafe 178 5th Ave New York, NY 10010 Vereinigte Staaten http://www.citymarketnyc.com/ Belegte Bagel 4,5 von 5 Sterne Captain's Cove Seaport 1 Bostwick Ave Bridgeport, CT 06605 Vereinigte Staaten http://www.captainscoveseaport.com/ Cheeseburger und Clam Strips with Beer Rolls 3 von 5 Sterne
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