12.5.2014 Heute haben wir sogar bis um halb acht geschlafen. Frühstück gab es im Hyatt Place, Hot Skillet. Lecker Ham & Egg Muffins oder Egg Mushroom Croissants. Das Frühstück dort kann ich jedem empfehlen. Da ich meine iPhone Halterung für das Auto vergessen hatte, sind wir noch schnell zum nächsten Target gefahren, dieser war leider nicht gut sortiert, so verließen wir ihn mit leeren Händen wieder. Es war auch schon höchste Zeit, denn wir wollten um halb elf die Campus Tour an der Universität Yale mitmachen, die sich in der 10 Minuten entfernten Stadt New Haven befindet. Wir parkten in der Nähe vom „The Green“. Dies ist ein Park und das Zentrum der Stadt New Haven. Dort befinden sich drei Kirchen (United Church, Center Church, Trinity Church) unterschiedlicher Gemeinden, welche nacheinander gebaut wurden. Die erste Gemeinde bekam eine, dann wollten die Anderen natürlich auch eine eigene Kirche. Der Park war um diese Uhrzeit nicht sehr ansprechend, es waren nur Obdachlose unterwegs. Auf den Punkt genau kamen wir noch im Visitor Center an und konnten die Tour noch mitmachen. Wir waren nur fünf Personen, daher konnte Lukas, ein Student der Universität, unser Guide, auf alle Fragen ausführlich eingehen. Zuerst betraten wir den Old Campus, da wo die Freshman, die Erstsemester wohnen. Im großen Park in der Mitte brachen gerade jede Menge junger Leute zum Campen auf. Es wird jährlich eine Camping Veranstaltung durchgeführt, bei der sich die Anfänger kennenlernen können. Die Freshmen motivierten sich gegenseitig mit Schlachtrufen als Teambuildingmaßnahme. In Deutschland wäre sowas unmöglich, da es jedem sicherlich „zu peinlich“ wäre. Auf dem großen Platz befindet sich auch eine Statue von Theodore Dwight Woolsey, ein ehemaliger Präsident von Yale. Er war begeisterter Sportfan und stupste das Ruderboot der Uni immer mit seinem Schuh vom Steg. Jedes Mal wenn er das tat gewannen die Ruderer. Daher kommt auch der Brauch, dass Studenten wenn sie Glück brauchen, den Schuh der Statue reiben. Danach gingen wir in eins der Colleges hinein. Man muss wissen, dass rund um den Campus verschiedene Colleges mit eigenen Dekanen sind. Die Hauptverwaltung sitzt zentral. Wir waren nur ebenerdig in den inneren Gärten, im Untergeschoss befinden sich allerdings moderne Sport und Freizeitanlagen, Kinos etc. Man kann sich das gar nicht richtig vorstellen.  Wir erfuhren sehr viel über den Alltag der Studenten. Ich kam mir etwas wie an der Harry Potter Universität vor. Es ist irgendwie lustig, dass extra alles auf „alt“ gemacht wurde, obwohl die Gebäude teilweise nicht älter als 80 Jahre sind. Es wurden sogar Scheiben extra zerbrochen und wieder altmodisch geflickt. Wie wir sahen fehlt es den Stundenten an nichts, ein riesiger Weber Gasgrill mit tollen Sitzmöglichkeiten ist mitten im Garten aufgebaut. Ich krieg ja fast schon wieder Hunger. Als nächstes führte uns Lukas in eine große Bibliothek, deren Architektur genauso beeindruckend war wie ihr Inhalt. Tausende von alten Büchern werden hier aufbewahrt, ebenso ein Exemplar der Gutenberg Bibel. Die Marmorplatten die die Aussenwand der Library bilden, sind auch gleichzeitig die Innenwand. Bei Sonne ist es ein besonderer Anblick, sie sind nämlich lichtdurchlässig. Ein wunderbarer Bernsteinfarbton scheint in den Innenraum.  Weiter ging es über die Sporthallen der Uni und weitere Campusgebäude. Uns hat das ganze Areal und die Führung sehr gut gefallen, wir können Sie jedem weiterempfehlen. Wir finden ebenso, dass den Stunden hier sehr viel geboten wird, auch außerhalb des Unterrichts. Allein durch die Präsentation ist es sehr erstrebenswert Student an einer der US Elite Unis zu sein. Für manche leider auch eine Frage des Geldes. Nach der Führung bummelten wir noch etwas durch den Gift Shop und machten eine kleine Pause auf dem Gelände. Die Sitzgelegenheiten die sich überall befinden sind sehr schön. Wir gingen zurück zum Visitor Center und nochmal über „The Green“, deren Besucher sich noch nicht besonders gebessert hatten. Ich entdeckte einen Radio Shack und dort fand ich endlich meine Halterung. Etwas ganz neues, nicht mehr mit Saugnapf und Klipper, sondern mit abwaschbarem, selbstklebendem Gummi, der sowohl das iPhone und auch die Halterung auf dem Armaturenbrett fixiert. Somit umgeht man auch das Verbot ein Navi an der Windschutzscheibe zu befestigen.  Ich hatte mir eine Broschüre aus dem Visitor Center vom Peabody Musuem of Natural History mitgenommen. Wir holten unser Auto vom Parkplatz um dorthin zu fahren. Auf dem Weg zum Wagen kamen wir an schönen kleinen Restaurants vorbei, ich entdeckte ein kleines mexikanisches Restaurant bei dem die Gäste draußen jede Menge Guacomole in Granitmörsern serviert bekamen. Daher war jetzt schon klar, wo wir später essen werden. Das Museum kostete 9 Dollar Eintritt und beeindruckte schon in der ersten Halle mit gigantischen Skeletten von Dinosauriern. So eine große Sammlung hatte ich in meinem ganzen Leben noch nie gesehen. Weiter ging es mit einer großen Ausstellung von Dinosaurier Eiern. In den oberen Etagen waren Meteoriten ausgestellt, ebenso hunderte an Edelsteinen und Edelmetallen. Auch die Dioramen waren sehr interessant, jeweils ein Exemplar der  ganzen Tierwelt von Nordamerika befand sich dort. Wir verbrachten drei Stunden im Museum, und können es jedem empfehlen, der mal in der Stadt ist. Jetzt hatten wir auch schon Hunger und fuhren wieder zurück zum Parkhaus gegenüber von dem tollen Mexikaner von vorher. Auf den Tisch kamen natürlich die Guacomole und für jeden Fajitas. Alles sehr schmackhaft. Danach machten wir uns auf den Weg durch viele hübsche kleine Orte auf dem Highway 1 Richtung Foxwoods. Wir entdeckten viele schöne Häuser auf der Strecke, die wir am liebsten gleich mitgenommen hätten. In Foxwoods angekommen bezogen wir unser Zimmer. Wir hatten sogar eine Whirlpoolbadewanne allerdings waren jede Menge eklige Haare drin, schwarze. Das war mir dann doch zu blöd, rief schnell an der Rezeption an, die eine nette Reinigungskraft schickten. Nach 5 Minuten putzen und schrubben sagte sie ich soll mal herkommen. Ich guckte, die Haare waren keine Haare sondern schwarze Kratzer im Badewannenlack. Mir war das so unangenehm, aber Anett und die Dame selber dachten auch erst, dass es Haare sind. Ich entschuldigte mich, aber sie winkte ab und sagte, dass es kein Problem sei, und sie jetzt schon mal da ist und nochmal sauber macht. Ich guckte Anett an, Anett mich. Was? Wir saßen uns auf die Couch und hörten immer Plätschern und Sprühen. Mir war das richtig unangenehm, hatte ich ihr doch gesagt, sie müsse nichts machen, es ist in Ordnung. Nein, die Lady wollte unbedingt jetzt putzen. Aaaah, nach 20 Minuten war sie fertig, ich drückte ihr vor lauter schlechtem Gewissen noch 2 Dollar in die Hand. Danach schlenderten wir noch ein bisschen durch’s Casino. Wir versuchten etwas unser Glück, allerdings passierte nicht viel, daher hatten wir schnell keine Lust mehr. Gehen wir eben dem Hard Rock Cafe noch einen Besuch abstatten. In das Einkaufstütchen hüpften zwei T-Shirts und eine Tasche, die ich Anett zum vorzeitigigen Geburtstag kaufte, weil sie schon seit Monaten in jedem Hard Rock Cafe immer an dieser Tasche rumstand und sie sich diese einfach nicht gönnen wollte. Zum Abendessen gab es noch zwei Pizzastücke für den kleinen Hunger von Sbarro auf dem Zimmer. Ich testete später noch die tolle Badewanne mit Whirlpool im Badezimmer. Danach war ich ebenfalls komplett bratfertig und schlief auch gleich ein.
Navigiere im Reisebericht
Tag 4: New Haven - Yale
Übernachtung
Foxwoods Resort Casino 39 Norwich-Westerly Rd Ledyard, CT 06338 Vereinigte Staaten www.foxwoods.com
Essen & Trinken
Hyatt Place Milford 190 Old Gate Ln Milford, CT 06460 Vereinigte Staaten http://milford.place.hyatt.com/ Hot Skillet Breakfast 4,5 von 5 Sterne Oaxaca Kitchen 228 College St New Haven, CT 06510 Vereinigte Staaten www.oaxacakitchen.com Guacomole 5 von 5 Sternen Beef & Chicken Fajitas 3,5 von 5 Sternen

gefahrene Meilen: ca 80
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