REISEBERICHT - USA - HIGHLIGHTS DES WESTENS

TAG 19 - Los Angeles

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REISEBERICHT - LOS ANGELES - SIGHTSEEING

 

LOS ANGELES

 

ALL IN ONE AN EINEM TAG

 

Wir sind zeitig wach und abfahrtbereit. Hier im Econolodge Santa Maria will keiner mehr bleiben. Wir schauen schnell nach dem Frühstück. Der Zustand, wie das Hotel. Okay, wir fahren. Next Stop, Camarillo Outlets. Ich brauch noch Jeans, Nathalie möchte in den Ugg Store. Wir fahren am Pazifik entlang, ganz gemütlich. Es scheint die Sonne, ist aber immer noch sehr kühl. In Camarillo geht’s zum Brunch zu Taco Bell. Wieder mal ein Craving Deal für $5, unser Standard für diesen Urlaub. In der Nähe sind auch gleich die Outlets. Wir verfahren uns erstmal auf dem riesigen Gelände und fotografieren die Outlet Map ab, damit wir uns orientieren können. Hier ist schon die Hölle los, fast kein Parkplatz zu finden.

 

Bei Tommy Hilfiger werden wir angesprochen, ob wir uns nicht bewerben möchten. Nein, eigentlich nicht. Der Nike Store ist überlaufen mit Mexikanern die heute irgendwie Familienausflug alle machen und es macht keinen Spaß. Ich finde die gleichen Jordans wie in Vegas günstiger und es gibt nochmal 20 %. Statt grün sind sie schwarz. Ich lasse sie schweren Herzens dort. Bei Levis bekommen wir wieder 15 % Student Discount, ein paar Shirts, ein schöner Winterpullover und zwei Jeans wechseln den Besitzer. Der Ugg Store hat super Angebote, so leisten wir uns beide ein Paar. Das hat sich gelohnt, UVP in Deutschland 240 Euro, hier zahlen wir keine $ 120 für das Paar. Länger als gedacht verbringen wir im Outlet Zeit.

 

  

 

Eigentlich wollten wir einen Los Angeles Sightseeing Tag machen. Wer ein paar Reiseberichte von mir kennt, weiß, dass ich L.A. nicht sonderlich mag, evtl. versuche ich ja nur Zeit zu schinden? Nein, das wäre unfair Nathalie gegenüber. Sie hat aber im Vorfeld bereits erwähnt, was sie von Los Angeles sehen möchte, und das schaffen wir auf jeden Fall noch. Um Zeit zu sparen fahren wir nach Googles optimierter Verkehr-Vermeidungs-Route, und können somit noch den Topanga State Park begutachten. Wunderschön die Gegend, das hätte ich so zentral an Los Angeles nicht erwartet. Überall sind Schilder aufgestellt, die uns vor Extreme Fire Danger warnen. Über den Mullholland Drive geht’s dann wieder für uns Richtung Pazifik und wir stehen dann kurz vorm Santa Monica Pier im Stau.

 

Es löst sich zum Glück schnell auf und ich stelle den Wagen auf der Straße an einer Parkuhr ab. Wow, wie günstig das ist, da könnte sich Düsseldorf mal eine Scheibe von abschneiden. Die Firma für die ich arbeite hat einen Flagship Store in Santa Monica. Mein Kollege war bereits beruflich dort und hat dort ein schönes T-Shirt bekommen. Wir beschließen den Laden mal einen Besuch abzustatten. Die Mitarbeiter sind super freundlich und ich sehe, dass sie schon einige Produkte stehen haben, auf die wir schon länger warten. Das werde ich zu Hause mal meinem Chef erzählen. Ein T-Shirts gibt’s auch für mich, ich frage was es kostet, aber ich bekomme es geschenkt. Wir unterhalten uns noch ein bisschen mit dem Store Manager und dann verlassen wir den Laden. Wir schlendern durch Santa Monica, immer wieder schön dieser Stadtteil. Dies ändert sich Richtung Venice Beach schnell.

 

   

 

Menschenmassen auf den Straßen wo man hin guckt. Ich mag die Häuser hier, ein paar erinnern mich etwas an Havanna. Auch die Straßenkunst ist nicht von schlechten Eltern. Wir kurven etwas herum, beschließen aber jetzt nach Beverly Hills zu fahren. Vielleicht ist hier weniger los. So lange man nicht die Stadtautobahn nimmt, kommt man sehr gut durch Los Angeles. So sind wir auch sofort am Rodeo Drive. Der ist auch wieder überbevölkert. Wir sehen das Pretty Woman Hotel, und fahren an den Läden für die Reichen und Schönen vorbei. Auf der Straße mehr Touristen als Reiche und Schöne. Da wir zu Hause die Kö haben und uns lieber einen Urlaub leisten als teure Designer Ware, brauchen wir hier auch nicht anhalten.

 

Somit geht’s munter für uns über den Santa Monica Boulevard nach Hollywood. Wir cruisen etwas die Nebenstraßen des Walk of Fames entlang, finden aber leider keinen Parkplatz auf der Straße. Die Parkhäuser hier sind gesalzen. Wir parken direkt gegenüber vom Chinese Manns Theatre, hüpfen über die Straße in die Fußspuren der Stars. Gucken uns die Sternchen auf dem Gehweg bis zum Hard Rock Cafe an, gehen wieder zurück und drängeln uns durch diverse Spidermans, X-Men, Michael Jacksons, Wonder Women und Rapper die ihre CD’s loswerden wollen. Walk of Fame abgehakt und trotzdem hat das Parken $3 gekostet. Für uns geht’s jetzt zu den Häusern der Stars und Sternchen. Wir schlängeln uns durch Bel Air die Hollywood Hills nach oben. Da ich bereits schon zwei StarHomes Touren gemacht habe, weiß ich ein paar Häuser und deren Besitzer, bzw. vorherige Besitzer.

 

 

Am tollen Aussichtspunkt gibt’s für uns leider keinen Parkplatz. Ein komplettes Kamerateam blockiert hier das ganze Areal. Es wird gerade auf der Motorhaube zur goldenen Stunde ein Promi interviewt. Na toll, somit bleibt mir ein Foto von Los Angeles leider verwehrt. Wir fahren ein paar Mal hin und her, mit der Hoffnung, dass ein Parkplatz frei wird, aber die Schlange wird immer länger. Meine Idee kurz dahinter an der Straße zu parken hatten auch andere, aber als ich gerade anhalten will, werden die Leute bereits von der Polizei verscheucht. Wir fahren also weiter, nämlich zum Hundepark. Der Lake Hollywood Park bietet einen tollen Ausblick zum Hollywood Sign, wenigstens das Touristenfoto wollen wir machen.

 

  

 

Es dämmert bereits und wir schlängeln uns wieder die Hollywood Hills zwischen den tollen Villen nach unten. Hier muss man echt aufpassen, dass man nicht plötzlich auf der Auffahrt von irgendeinem steht, so eng sind die Straßen. Ein schönes Fleckchen Erde. Wir haben Hunger, daher verwerfen wir den Besuch des Griffith Observatoriums und fahren gleich auf die Interstate 5 zu unserem Hotel in Montebello. Das ist zwar nicht die beste Gegend für eine Sightseeing Tour in Los Angeles, aber da morgen Sonntag ist und wir früh aufstehen werden, ist man trotzdem in 20 Minuten in der City.  Das Hilton Garden Inn liegt abseits an einem Golfplatz, man fühlt sich gar nicht wie in Los Angeles. Es ist sehr ruhig. Das wird das Hotel für unsere beiden letzten Nächte hier in den USA sein. Da uns in Monterey Jack in the Box so gut geschmeckt hast, fahren wir kurz vor unserem Hotel noch durch den Drive Thru und nehmen uns das Abendessen mit.

 

 

Die Hilton Garden Inn Kette ist wirklich super und wir fühlen uns endlich wieder wohl nach dem Hotel-Absturz von gestern. Das Witzige, auch hier ist die Nacht günstiger als in Santa Maria. Wir parken den Wagen vorm Eingang, und ich hole einen großen Kofferwagen aus der Rezeption. Das ganze Gepäck vom Auto muss nach fast 3 Wochen jetzt komplett raus. Was sich alles angesammelt hat, kaum vorstellbar. Mit Mühe und Not bekomme ich das Ding in den Aufzug geschoben. Das ganze Gepäck ist endlich im Zimmer, was für ein Chaos. Ich fahr noch kurz das Auto auf den kostenlosen Parkplatz und dann können wir endlich essen. Leider ist der Burger nicht so gut wie in Monterey, aber das Problem hat man mit den Ketten immer. Manchmal sind sie gut, manchmal sind die Restaurants schlecht. Der Hunger ist auf jeden Fall gestillt. Nun wird erstmal im schönen Bad Körperpflege betrieben und gemütlich im Bett bei Food Network entspannt. Morgen müssen wir früh aufstehen.

 

 

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