15. Tag - Key West

Roadtrip – BIG APPLE BIS FLORIDA

Wir frühstückten im Best Western und überlegten uns, wie wir mit der angeschlagenen Elke am besten Key West erkunden könnten. Fahrräder waren die perfekte Lösung um von A nach B zu kommen, ohne dass sie den Fuß schwer belasten musste. Sie probierte beim Verleih einmal das Treten aus, funktionierte. Wir hatten vorsichthalber den Zeh noch provisorisch geschient. Also radelten wir nun über die Insel. Wir hatten vom Best Western eine kleine Karte mit den wichtigsten Punkten von Key West bekommen. Wer jetzt nicht weiß, was Key West ist, dem sei gesagt, dass der letzte südlichste Key der Florida Keys, Key West heißt. Ebenso ist es der Name der Stadt. Man muss sich diese Stadt als liberales karibisches Dörfchen vorstellen.

Kleine enge Straßen von Palmen und kleinen weißen Gartenzäunen gesäumt. Dahinter schnuckelige viktorianische Häuschen, teils verwittert, aber immer noch bewohnt. Einfach “karibisch”, fehlte nur noch die Steeldrum. Das Leben spielt sich in der Duval Street ab. Dort befindet sich auch die bekannte Kneipe -Sloppy Joes, die angeblich der Liebling von Ernest Hemingway war, der einige Jahre auf Key West lebte. Sein Haus kann man im Übrigen auch besichtigen. Aber nicht nur das Sloppy Joes gibts dort, sondern auch jede Menge anderer Kneipen, Restaurants und Geschäfte.

Die wichtigsten für uns sind natürlich das Hard Rock Cafe und der Fat Tuesdays. Von der Duval Street ist es nicht weit zum Mallory Square, dort trifft sich der Key West Tourist pünktlich zum Sonnenuntergang um das Schauspiel auf dem überfüllten Platz zu genießen. Wer einmal in seinem Leben nur 90 Meilen von Kuba entfernt sein möchte, der gesellt sich an den Southernmost Point, den südlichsten Punkt der USA. Dort kann man sich mit einem in gelb, schwarz, rot bemalten Monument fotografieren lassen, welches den Punkt kennzeichnet. Am besten kommt man aber nicht, wenn gerade im Hafen ein riesiges Kreuzfahrtsschiff angelegt hat, denn dann ist die Schlange vor dem Punkt noch länger als sonst.

Da genau ein solches Kreuzfahrtsschiff angelegt hatte, beschlossen wir später wieder zum Southernmost Point zu radeln und fuhren erst mal zum Malory Square, schlossen unsere Räder an und schlenderten über den Hafen. Die Sonne strahlte und ließ das Wasser noch türkiser als sonst Schimmern. Der riesige weiße Koloss von Kreuzfahrtschiff wirkte wie ein gigantisches Hochhaus mit Fenstern. Wir bummelten relaxt durch die Geschäfte und radelten die Duval Street wieder Richtung Süden. Key West hat nicht nur Kneipen zu bieten, auch viele kleine Museen befinden sich auf der Insel, aber auch wunderschön angelegte tropische Gärten, die der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurden.

Für uns ging es auf jeden Fall bevor wir wieder nach 90 Meilen vor Kuba fuhren, zu Willie T’s Bar. Und siehe da, da war sie endlich, meine Steeldrum. Das Karibikfeeling war jetzt perfekt. Bei Willie T’s gabs nicht nur karibische Klänge, sondern auch leckeres Essen auf der Terrasse. Wir genossen uns und das Leben. Am späten Nachmittag war der Southernmost Pointnicht mehr so überfüllt und wir konnten endlich das obligatorische Foto schießen. Wir testeten noch am kleinen South Beach die Wassertemperatur und fuhren dann ins Hotel zurück, da wir der Meinung waren, dass der Pool dann doch wärmer ist.

Das Hibiscus hat eine sehr schöne idyllische Poolanlage, die wir ganz für uns alleine hatten. Gegen Abend stylten wir uns und gingen Feiern. Nämlich ins Aqua, eine Bar mit Drag Show und anschließender Karaoke. Wir wussten nicht was uns erwartet, aber die drei DragQueens lieferten eine Show der Extraklasse ab. Wir saßen in vorderster Reihe und wurden immer brav ins Programm miteinbezogen. Es herrschte so eine lockere Atmosphäre, dass man sich überhaupt nicht geziert hat. Sarah machte der Sonnenbrand zu schaffen, somit blieben wir nicht mehr zur Karaoke und radelten, ein bisschen in Schlangenlinien, nach Hause. 

Übersicht Roadtrip - New York bis Florida

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Beginnend in New York, der Stadt die niemals schläft, geht es die Küste nach Norden, vorbei an schroffen Felsen, alten Häfen und natürlich vielen Leuchttürmen. Sportlich wird es im Fenway Park, dem ältesten Baseball Stadions der USA.

 

Begleitet uns auf eine ideale Ersttäter Tour. Die Rundreise Highlights des Westens bietet alles was das Rookie-Herz begehrt. Wir starten in Los Angeles in den Südwesten. Viele Nationalparks und Städte besuchen wir auf unserer Tour.

 

Kommt mit uns auf einen 25 tägigen Roadtrip von Seattle bis Las Vegas. Jede Menge Natur Schauspiele der Extraklasse haben uns erwartet.