USA Roadtrip durch Arizona – Tag 2 – Las Vegas

Guten Morgen Vegas. Um halb 6 konnte ich mich nicht mehr zwingen und Mrs. Jetlag gewann. Dass sich Elke mit Klopfgeräuschen vom Zimmer nebenan um 4 Uhr noch nicht gemeldet hatte wunderte mich. Anscheinend konnte sie dieses Mal besser schlafen als die letzten Male. Wir zogen uns an und machten uns um halb 7 auf den Weg zum Welcome-Sign, da wir uns dachten, dass man früh morgens die Fotos ohne Wartezeiten machen konnte. So war es auch, bis auf eine 12 köpfige Harley Truppe aus Chicago waren wir die Einzigen. Und das Warten bis die Harley-Fahrer fertig waren, machte sogar Spaß.

Wir schossen die obligatorischen Fotos und fuhren dann zu Ihop frühstücken. Dieser war gleich neben DollarTree und Walmart und man konnte alles schon früh morgens verbinden. Nach unserem ersten American Breakfast shoppten wir mit vollen Bäuchen die wichtigsten Utensilien bei Walmart. Zum ersten Mal dabei, der Wheelie Cooler, eine riesige Kühlbox mit Rädern und Auslauf gerade richtig. Beim Bier gingen die Geschmäcker auseinander, ich setzte mich mit Coors durch, das unsere Hauptmarke während der Reise wurde.

Eine Palette Wasser, und einige Sorten Pops und sonstige ungesunde Sachen schafften es in unseren Einkaufswagen. Bei Dollar Tree holten wir noch Aluauflagen zum Grillen und andere Sachen die man gut gebrauchen konnte, oder auch nicht, aber die eben halt nur einen Dollar kosteten. Jetzt mag einer sagen, dass wir ganz schön dreist sind, aber das ist mir egal, denn wir kauften kein Eis und füllten erst unsere Box im Hotel. Wir brauchten für die erste Füllung glaub ich eine viertel Stunde, und da der Cooler vom Zimmer zu klein war um das ganze Eis umzuschütten, nahmen wir gleich die Walmart Plastiktüten.

Zum Glück sah uns keiner, es war mir doch etwas unangenehm, aber was solls, ist doch nur Eis, bzw. Wasser. Am späten Vormittag fuhren wir nach Downtown und parkten auf dem Deck vom Golden Nugget. Die haben übrigens Parktickets, die man im Casino abstempeln muss, ist aber weiter kein Problem, wenn man den Abstempelautomat findet. Er ist übrigens beim Cashier. Die Freemont Street bei Tag ist echt nichts Besonderes, angenehm war höchstens, dass wir von der Sonne geschützt waren. Wir guckten uns diverse Souvenirläden an, kauften ein bisschen ein und ließen uns gemütlich bei Starbucks imAußenbereich auf einen Iced Coffee und Strawberry -Frappé nieder.

Viele Deutsche sind hier unterwegs fiel uns auf. Die stechen schon aus der Masse heraus. Obwohl, Massen gab es hier eigentlich gar nicht, es war eine ruhige Atmosphäre. So entstand auch das Bild von der Street mit fast ohne Menschen. Nach zwei Venti Kaffee wollte Elke unbedingt in ein Aquarium gehen. Sie hatte vorher die riesigen Haie „im Pool“ vom Golden Nugget schwimmen sehen. Wir fuhren also ins Mirage, aber das Aquarium war uns zu klein. Tiger fand ich auch interessant, aber der Tag war einfach zu kurz für beides. Rein interessehalber besuchten wir noch das angrenzende Treasure Island.

Da fanden wir es auch nicht so toll, also beschlossen wir das Shark Reef im Mandalay Bayzu besuchen. Also, wieder den Strip bis ganz nach unten fahren. Wow, das Mandalay Bay ist eine riesige Anlage, das fällt beim Vorbeifahren überhaupt nicht auf. Als wir endlich nach diversen Runden einen Parkplatz gefunden hatten, betraten wir mit offenen Mündern das Hotel. Man fühlt sich wi ein einem Jungle-Palast, überall plätschert Wasser und es duftete herrlich nach Vanille und Kokos. Aber was war das ? Bah, ein Kongress fand in diesem Hotel statt, und genau diese Teilnehmer hatten gerade Mittagspause und blockierten die Food Court.

Mist, hatten wir doch schon etwas Appetit. Nach einer erfolglosen Runde der Platzsuche, beschlossen wir ins Shark Reef mit leerem Magen zu gehen. Der Eintritt waren satte 18 Dollar, nicht schlecht. Am Anfang sah man einige Landreptilien wie Varane und Alligatoren, danach kommen kleinere Fische, u.a. auch Piranhas. Das Quallenbecken fand ich schön, fühlte mich aber gleich an meinen Thailandurlaub erinnert, wo ich auf offener See Bekanntschaft mit den Tentakeln einer Feuerqualle machte. Aua. Die Highlights sind die Becken mit den Haien und Rochen. Mich faszinierte mehr der große Manta und der noch größere Geigenrochen. Der Schnorchelführer inÄgypten hat mir damals die Ausmaße eines Mantas mit seiner Armspanne gezeigt und ich hatte ihm nicht geglaubt. Jetzt bin ich froh, dass mir bisher noch keiner begegnet war, denn ich wäre womöglich ertrunken.

 

Genug von Fischen, mir taten die Füße weh, in meinen doofen Lederflipflops hatte ich mir Blasen gelaufen. Toll, Hunger und Blasen, das geht gar nicht. Der Kongress war vorbei, die Foodcourt leer und ich schob mir eine Pizza in den Mund. Wir waren alle Jetlag geplagt, es war vier Uhr nachmittags. Deshalb fuhren wir zurück zu Bill’s, ein bisschen Ausruhen. Aus dem Ausruhen wurde ein längeres Nachmittagsschläfchen, so dass wir bis 8 Uhr abends noch im Bettchen lagen. Oje, das ist mir ja noch nie passiert. Dennoch, keine Müdigkeit, wir wollten noch zum Stratosphere Tower, also auf ihn drauf.

Für mich war von vorn herein klar, ich gehe auf kein Ride. Die anderen wollten schon, also, ein Chicken Ticket für mich, ein RideTicket für Elke, und 2 Ride Tickets für Jessy. Die gab sich den Kick gleich zweimal. Erst besuchten wir die Indoor Plattform und gingen dann raus. Ich war etwas enttäuscht, da ich irgendwie keine ruhige Hand hatte, und die Fotos so überhaupt nichts werden wollten. Der Wind tat den Rest. Die besten habe ich noch mit dem iPhone hingekriegt. Die Lumix hätte es gepackt, aber die war im Hotelzimmer, da lag sie gut. Egal, ich musste jetzt die Mädels bei X-Scream filmen, irgendwie hatte ich Angst, dass das abbricht, tat es aber nicht. Sie hatten ihren Spaß und danach schon wieder Hunger, um halb 12 Uhr nachts. Der Magen ist auch Jetlag geplagt, weshalb sonst will man mitten in der Nacht zu Abend essen.

Wir versuchten abseits vom Strip was zu finden, aber das Meiste war geschlossen. New York schläft niemals, Vegas schon, zumindest alles Essbare. Ein Dennys etwas abseits vom Strip musste herhalten. Dem sollte ich mal Tine Wittler vorbeischicken. Das Restaurant sah nicht gerade appetitlich aus, ebenso war der Service bescheiden. Die Burger zwar lecker, aber meiner verfolgte mich noch die ganze Nacht. Naja, die Essensauswahl war nicht so toll heute. Erst die eklige Pizza aus der Mandalay Food Court, jetzt der Fettburger von Dennys, das muss noch besser werden, und das auch noch in Vegas. Es ging zurück zum Hotel, erst mal nen Rennie einwerfen, und dann schlafen. Gute Nacht.

Übersicht Roadtrip - Kakteen Südarizonas

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Beginnend in New York, der Stadt die niemals schläft, geht es die Küste nach Norden, vorbei an schroffen Felsen, alten Häfen und natürlich vielen Leuchttürmen. Sportlich wird es im Fenway Park, dem ältesten Baseball Stadions der USA.

 

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Kommt mit uns auf einen 25 tägigen Roadtrip von Seattle bis Las Vegas. Jede Menge Natur Schauspiele der Extraklasse haben uns erwartet.