USA Roadtrip durch Arizona – Tag 3 – Valley of Fire

Wir musste noch Fotos vorm Welcome Sign machen, ich hatte den Fokus am gestrigen Tag falsch gesetzt und alle Bilder waren verschwommen. Egal, wir waren wieder früh unterwegs und erledigten noch schnell den Fotoshoot. Wir hatten ja schon Übung. Danach ein schnelles Frühstück bei McDonalds, ich fuhr erstmal den DriveThu von der falschen Seite rein. Interessierte keinen und Gott sei Dank kam kein Gegenverkehr. Das Frühstück ist gar nicht mal so schlecht, und auch preiswert, also wer nicht viel Zeit hat und dazu sparen möchte, McDonalds ist für einen da.

Gemütlich und mit Proviant ausgestattet ging es ins Valley of Fire. Als die ersten roten Steine im Tal hervorblitzten freuten wir uns enorm. Wir haben unsere Fahrt schon mit Westernmusik untermalt, das war lustig. Am Eingang bezahlten wir die 15 Dollar beim netten Ranger. Ich hatte schon Angst keinen Campground zu ergattern, aber wer will schon bei fast 50Grad Celsius ohne Klimaanlage zelten ? Keiner richtig. Also war auch der Arch Rock Campground geschlossen und wir suchten uns einen Platz auf dem Atlatl Rock Campground, der auch fast leer war.

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Schatten, bitte Schatten. Ich probierte den -Wasserhahn aus. Wir hätten uns ein Planschbecken mitnehmen können, das wäre lustig gewesen. So war es einfach nur heiß, heißer, Hölle.  Ein Iguana kroch aus seinem Versteck und leckte die Reste der Wasserpfütze auf, bevor das Wasser nach 2 Minuten komplett verdunstet ist. So, da sind wir. Wir hatten uns viel vorgenommen und uns auch auf tolle Motive gefreut, aber bei dieser Hitze würde ich wahrscheinlich nach 500 Metern umkippen.

Okay, wir nahmen erst mal den Loop auf uns. Den konnte man ja ganz toll mit dem Auto fahren. Stop 1, natürlich Atlatl Rock, und wir gingen die Treppe hoch. Sogar unsere sportlichste Jessy atmete schwer.  Das machte mir Hoffnung. Wir trafen ein nettes deutsches Pärchen, die eine Standard-Bananen-Tour machten und gleich zum Lake Mead weiter wollten um zu baden. Hach, Baden. Als der Asiaten Bus kam flüchteten wir schnell vom Atlatl Rock.

Weiter ging es zum Arch Rock und wir versteckten uns in der „Überdachung“ darunter. Jessy wanderte ein bisschen herum, ich schoss ein paar Bilder.  Ich glaube wir hatten schon 1 Liter Wasser pro Person getrunken. Der Loop ging weiter, Klimaanlage auf volle Pulle. Piano Rock wurde vom Fenster aus geknippst mit Zoom. Wir stiegen einmal in der Mitte des Loops aus, und dann ich nochmal alleine beim Windstone Arch. Die anderen waren dann doch interessiert und kamen nach. Sehr schöner Stein muss ich sagen, sehr schöne“Höhle“. Ein paar Fotos später stürmte ich nach unten, weil der Schlüssel im Auto war und der Motor lief. Ich hatte Angst, dass sich das Auto abschließt.

Wow, ich war ja noch ganz gut zuFuß die Felsen runter. Zum Glück offen, das wärs jetzt gewesen. Danach fuhren wir zum Visitor Center und kühlten uns ab. Wir hatten uns die Welle vorgenommen und den Slot Canyon bei den White Domes. Keiner wollte aber irgendwie das Visitor Center verlassen. Das Thermometer im Jeep zeigte vorher 48 Grad. Wir guckten uns den Film und die diversen Exponate an. Auch den Film über das Valley of Fire fanden wir sehr interessant. Gelinde gesagt, wir wollten einfach nicht mehr raus gehen.

Als wir alles gesehen hatten, beschlossen wir doch noch den Slot Canyon bei den White Domes anzugreifen. Wir parkten am Parkplatz und nahmen 4 Liter Wasser mit. Der Weg durch den Sand bergauf war bei der Hitze schon allein so anstrengend. Wir stoppten kurz bevor es bergab ging und überlegten. Wir hatten jetzt schon zu wenig Wasser. Es war auch keiner von den anderen Besuchern bis jetzt so weit gegangen. Wir müssten verrückt sein um bei fast 50 Grad da hinunter zu steigen. Wir setzten uns in den Schatten einer Felswand und beschlossen wieder umzukehren.  Ich ärgerte mich über mich selber, hatte ich mich doch schon so auf die Fire Wave und Rainbow Vista gefreut. Wir kehrten um und am Auto angekommen hatte keiner mehr Lust auch irgendetwas zumachen.

Wir fuhren also zum Campground zurück und warfen unseren Grill an. Vielleicht würde unsdas Feuer abkühlen ? Der Tag hätte so schön sein können, aber die Hitze verschaffte jedem Kopfschmerzen. Träge aßen wir unsere eingelegten Steaks. Es mochte nicht wirklich Stimmung aufkommen. Der Jetlag machte es nicht einfacher. Ich beschloss für mich, dass ich hier nochmal definitiv imFrühjahr oder Winter vorbeikommen werde und alles nachhole. Es wollte auch um kein einziges Grad kälter werden, also brachen wir ab und räumten auf. Wir sparten uns sogar den Elephant.

Da der Tag noch jung war, beschlossen wir den langen Weg nach Hause zu fahren. Mit Hoffnung auf ein bisschen Wasser fuhren wir die Echo Bay Marina noch an, aber der Ort war wie ausgestorben. Also machten wir nur ein paar Fotos und machten uns zurück über die Northshore Road. Die Strecke war eigentlich ganz schön. Man muss sie nicht unbedingt einplanen, aber wenn man schon mal da ist. Diverse rote Steine fielen uns ins Auge und wir machten auch nochmal an einem View Point Halt. Dort stand ein kleiner Tafelberg, den fand ich ganz nett.

Valley of Fire

Kurzzeitig zeigte das Thermometer im Jeep sogar 49 Grad an, und wir waren froh bis Las Vegas nicht mehr aussteigen zu müssen. Durch nette Kurven an Gesteinsformationen vorbei, kamen wir über den Lake Mead Blv. wieder zurück nach Sin City. Schade, dass es noch nicht dunkel war, denn wenn man hier zwischen zwei Felswänden fährt und schön langsam unten im Tal Las Vegas erblickt , ist das schon ein tolles Erlebnis. Bei Bills angekommen nahm jeder erst mal eine Dusche und akklimatisierte sich.

Am Abend gingen wir noch ins Casino, aber da Samstag war, waren Vegas und das Casino brechend voll. Alle Tische waren belegt und an der Bar schaffte man es nicht Bier zu bekommen. Also gingen wir wieder nach oben und machten unsere eigene Zimmerparty. Diese dauerte ebenso nicht lange. Wir spielten unten kurz nochmal Computer Roulette bei einer Gute Nacht Zigarette und fielen dann kaputt ins Bett.

Übersicht Roadtrip - Kakteen Südarizonas

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Beginnend in New York, der Stadt die niemals schläft, geht es die Küste nach Norden, vorbei an schroffen Felsen, alten Häfen und natürlich vielen Leuchttürmen. Sportlich wird es im Fenway Park, dem ältesten Baseball Stadions der USA.

 

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