13. Tag - Yellowstone Nationalpark Nord

Roadtrip – Naturwunder des nordwestens

Wisst ihr was mir auffällt? Das Hotel hat Wifi, aber es funktioniert nur ab 9 Uhr morgens, wenn alle asiatischen Busgäste mit ihren iPads und iPhones und Samsungs schon vorm Old Faithful warten. Das Netz war hier vollkommen überlastet. Hier gibt es übrigens Frühstück nur bis halb 10, daher gab es mein Frühstück auf dem Zimmer. Gegen halb 12 fuhr ich in den Park. Dort staute sich alles, da Bisons neben dem Straßenrand waren und jeder natürlich anhalten musste.

Ich hielt nicht an, da ich ungefähr 500 Meter weiter die nächste Parkbucht nahm, wo daneben fünf Mal so viel Bisons lagen, standen oder sich wälzten. Die Kälbchen hatten es mir angetan. Dennoch kamen die großen Tiere mir immer wieder für meinen Geschmack zu nahe. Ich flüchtete mich also ein paar Mal ans und ins Auto. Eine Frau stand mit dem Rücken zu den Tieren, und ein sehr neugieriger Bison kam auf 2 Meter an Sie heran. Ich warnte sie, aber bis sie mich hörte war es zu spät. Sie drehte sich um und erschrak so sehr, dass sich der Büffel noch mehr erschreckte und einen großen Sprung machte. Ich glaube er hatte mehr Angst als sie, aber lief zum Glück in die andere Richtung. Das hätte auch schief gehen können. Nach dem Bison Watching nahm ich mir heute den nördlichen Loop vor. Als erstes besuchte ich die Artist Paintpots, die ihrem Namen alle Ehre machten.

Dort war nicht viel los und ich ginge den kurzen Loop. Weiter ging es zu Mammoth Hot Springs. Immer wieder hielt ich Ausschau nach Getier. Jede Menge Wild war auf den grünen saftigen Wiesen zu sehen. Mammoth Hot Springs enttäuschte mich sehr. Ich war vor 17 Jahren mal hier und ich sollte wirklich mal ein vorher nachher Bild heraus suchen. Alles ist vertrocknet, und keiner weiß wo das Wasser hin ist. Ich ging von unten die kompletten Terrassen ab. Sogar bis zu den Upper Terraces kraxelte ich hoch.

Hier und dort fanden sich noch ein paar Terrasschen, die so aussahen wie früher, aber bei Weitem nicht so, wie ich es in Erinnerung hatte. Sehr traurig. Es waren auch jede Menge Touristenbusse unterwegs, dementsprechend der Andrang auf den Wegen und Stegen. Viele Leute vermiesen einem durch Ihre Rücksichtslosigkeit den Spaß. Wenn es mir zu bunt wird sag ich was, aber ich hatte Urlaub und ich machte mir einfach einen selber Spaß daraus.

Ich fuhr weiter nordöstlich über das Blacktail Deer Plateau, wo ich auf einmal einen großen Menschenauflauf am Straßenrand sah. Ich vermutete, dass ein Bär am Abhang ist. Ich guckte und sah gar nichts. Ich blickte durchs Fernglas und ganz hinten zwischen Baumstämmen erblickte ich einen Babybären mit seiner Mutter.

Schwarzbären. Man konnte sie aber nur mit dem Fernglas oder der Kamera gut erkennen. Ich ließ den Live View laufen und ich guckte den Bären auf dem Display zu. Auf einmal hatten sich jede Menge Leute um mich versammelt und ein paar versuchten mein Display zu fotografieren. Irgendwann sah ich dann gar nichts mehr, da bestimmt 7 Leute um mein Display standen. Na toll. Ich hatte aber bereits Fotos gemacht, und dann hieß es schnell weg hier. Stativ abgebaut, und Mama und Kind mit der Fangemeinde allein gelassen.

Es dämmerte schon und ich besuchte noch kurz den Grand Canyon of the Yellowstone. Dort entdeckte ich ein großes Vogelnest, aber es war nur ein kleiner Vogel darin. Also nichts Überragendes. Der Canyon ist der absolute Wahnsinn. Die mächtigen Tower Falls stellen alles in den Schatten. An diesem Tag wollte ich es nicht übertreiben. Daher fuhr ich nun nach West Yellowstone zurück, machte mich kurz frisch im Zimmer und ging dann gemütlich in die Wild West Pizzeria. Obwohl ich einen langen Tag hinter mir hatte schaffte ich die Pizza nicht, aber ich ließ sie mir einpacken, für nächsten Tag zum Mittagessen. Müde fiel ich in das bequeme Bett vom Best Western.

Übersicht Roadtrip - Naturwunder des Nordwestens

Folge uns online

Erfahre als erstes Updates und Neuigkeiten über uns.

Beginnend in New York, der Stadt die niemals schläft, geht es die Küste nach Norden, vorbei an schroffen Felsen, alten Häfen und natürlich vielen Leuchttürmen. Sportlich wird es im Fenway Park, dem ältesten Baseball Stadions der USA.

 

Begleitet uns auf eine ideale Ersttäter Tour. Die Rundreise Highlights des Westens bietet alles was das Rookie-Herz begehrt. Wir starten in Los Angeles in den Südwesten. Viele Nationalparks und Städte besuchen wir auf unserer Tour.

 

Kommt mit uns auf einen 25 tägigen Roadtrip von Seattle bis Las Vegas. Jede Menge Natur Schauspiele der Extraklasse haben uns erwartet.