15. Tag - Yellowstone Nationalpark

Roadtrip – Naturwunder des nordwestens

Was ich die letzten Tage nicht geschafft hatte sollte heute auf meinem Plan stehen. Einen Plan gab es ja eigentlich gar nicht. Ich war auch schon zu erschöpft um große Wanderungen durchzuführen. Ich hatte mir zwar ein tolles Taschenbuch mit Hikes im Yellowstone besorgt, aber zu Hause vergessen. Das wird dann mit Sicherheit beim nächsten Mal was. Als erstes fuhr ich wieder zur Grand Prismatic Spring. Ich wollte sehen ob es sich an diesem Tag lohnt auf den Berg zu steigen und diese von oben zu fotografieren. Wie erwartet stand sie aber voll im Dampf.

Durch die Sonne schimmerte der Dampf ebenso türkis und orange. Ein bisschen weiter die Straße hinunter bog ich eine Seitenstraße ein. Dort waren neben einem Fluss eine Menge Bisons. Ich setzte mich auf Baumstämme und verbrachte dort einige Zeit. Viele Fliegenfischer waren unterwegs, denen kamen die großen Tiere mächtig nahe, aber es passierte nichts. Der Parkplatz der Fountain Paintpots war wieder so voll, also fuhr ich wieder in Richtung Blacktaildeer Plateau, wo ich letztens die Bären gesehen haben.

Kurze Zeit später fand ich auch schon einen, der war aber sehr weit weg im Feld und nur mit Fernglas zu sehen. Fotografieren konnte ich ihn schlecht. Er wollte auch nicht näher kommen. In höheren Lagen fuhr ich auch wieder an einem Vista Point hinaus und kam mit zwei Passauern ins Gespräch. Diesen erzählte ich erstmal von der Flutkatastrophe, die ich täglich auf Facebook verfolgte. Ich hoffe ich haben den beiden nicht den Urlaub verdorben, denn die wussten davon bis zu diesem Zeitpunkt nichts, und wollten eigentlich 1 Woche Urlaub im Yellowstone machen. Eigentlich waren sie gerade da um Wölfe zu beobachten. Ich sah einen, aber als minimalst Punkt im Fernglas. Das war mir zu langweilig.

Ich ließ mich einfach durch den Tag treiben und genoss die Aussicht, fuhr nochmal an Mammoth Hotsprings vorbei und beobachtete jede Menge Wild auf den Wiesen. In der Nähe, wo ich vor zwei Tagen Mama Bär mit Kind gesehen haben, standen wieder eine Menge Autos am Straßenrand. Ich stieg aus, aber da waren die Tiere bereits verschwunden. Danach hatte ich noch einen Stau, da ein einsames Bison mitten auf dem Weg lief. Es ist schon irgendwie traurig, aber bevor ich in meine Hütte zurückkehren sollte, wollte ich noch einen Abstecher nach West Yellowstone machen, um dort preislich angemessen bei Mc Donalds zu essen. Die Preise im Park sind mir wirklich zu unverschämt gewesen. Das tat ich auch, und bekam gratis WiFi zu meinem, Burger dazu. Am späten Nachmittag fuhr ich zurück in den Park. Dort kutschierte ich wieder ein paar Nebenstraßen ab, aber es gab nicht mehr so viele Highlights. Man wird ganz schön verwöhnt wenn man schon so viele tolle Sachen gesehen hat. Gegen Abend war der Parkplatz von den Fountain Paintpots endlich leer und ich konnte fast alleine den kleinen Loop gehen.

Alles blubberte und grollte. Der rote Mud Volcano faszinierte mich besonders, der zischte so schön gefährlich. Weiter unter gelegen sprudelte ein kleiner Geysir wie ein Wilder. Durch die tiefer stehende Sonne ergab das eine richtig tolle Atmosphäre. Viel passierte an diesem Tag nicht mehr, ich musste noch in den Gift Shop, da ich die einen Tag zuvor gekaufte Tasse schon wieder zerbrochen hatte. Ich freute mich, dass dies die letzte Nacht in der Baracke war.

Übersicht Roadtrip - Naturwunder des Nordwestens

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