7. Tag - Plymouth & Mayflower

Roadtrip – Neuenglands leuchttürme

Heute gab es natürlich wieder gesundes Frühstück. Danach ging es auch los und von der Halbinsel Cape Cod runter, was sich natürlich wieder gezogen hat. Einen kurzen Zwischenstopp machte ich am Nausset Lighthouse, wo natürlich wieder die Klippe abgesperrt war. Ich lernte allerdings dass Anfang des 20. Jahrhunderts von dort aus bis nach Frankreich ein Telegraphenkabel gespannt war. Ich frage mich immer noch wie das Verlegen wohl von statten ging.

Am späten Vormittag erreichte ich Plymouth, wo ich die Mayflower II besuchen wollte. Wie in Mystic auch schon, gab es dort leider noch mehr Schulklassen. Schade, ich dachte, da keine Saison ist, kann ich das Schiff in Ruhe erkunden. Wer nicht weiß, was die Mayflower ist, dem soll gesagt sein: Es ist DAS Schiff, nämlich DAS eine Schiff, das die Pilgerväter 1652 von England nach Amerika brachte. Ein paar starben an Bord, und den Rest raffte der schwere Winter dahin.

Die, die überlebt haben bauten in Plymouth die erste Siedlung der weißen Männer in den späteren USA. Damals noch mit Hilfe der Indianer. Die Mayflower die dort anlegt ist natürlich nicht das Original, aber es ist dem Original exakt nachgebaut und sogar auch von England nach Cape Cod gesegelt. Dort haben nämlich die Pilgerväter als erstes angelegt, bevor sie nach Plymouth weiterfuhren. In Plymouth gibt es den berühmten Plymouth Rock, über den wohl der erste Schritt auf das fremde Land getan wurde. Dieser ist eingefasst in einem griechischen Tempel, warum auch immer. Auf der Mayflower sind verkleidete Menschen, die auch noch britischen Akzent sprechen und die einem alle Fragen beantworten.

Der Magen knurrte, für ein schnelles Mittagessen ging es kurzerhand zu McDonalds. Ich hatte bei der Mayflower ein Kombiticket für das Plimoth Village gekauft. Das war nur ein paar Kilometer entfernt. Ein komplett nachgebautes Dorf der ersten Siedler, inklusive Einwohner.

Wie sollte es anders sein. Schulklassen. Sie erreichten im Plimoth Village ihren Höhepunkt. Wo man auch hintrat, große und kleine Kinder. Alle hatten sie eins gemeinsam, sie schrien rum. Ich versuchte so gut wie möglich dem Geschrei aus dem Weg zu gehen, was nicht immer gut klappte. Ich besuchte erst das Indianerdorf, dort wurde ein Wild Turkey gegrillt und ein Einbaum ausgebrannt. Ob die Protagonisten, wie in der Broschüre steht, wirklich indianischer Abstammung sind wage ich zu bezweifeln.

Im eigentlichen Dorf konnte ich allen möglichen Siedlern bei der Arbeit zusehen. Fragen stellte ich keine, das war mir etwas zu albern. Es war mal schön zu sehen, aber wenn ich in Deutschland auf den Mittelaltermarkt gehe, beeindruckt mich das mehr. Für die Amerikaner ist das natürlich eine Sensation. Trotzdem war es ganz nett, um den Tag damit zu füllen. Nach meinem Rundgang setzte ich meine Reise nach Norden fort. Wieder über kleine schöne Städtchen mit schönen Häusern und Bäumen. Ich habe mir schon ein paar Häuser ausgesucht. Ich besuchte noch das Scicuit Lighthouse.

Dort war die Meeresbrise angenehm warm und ich relaxte ein bisschen auf den Steinen. Die Häuser dort sind der absolute Wahnsinn. Alle verkleidet mit Schindeln, im gleichen grau gehalten, mit Meerblick und toller einheitlicher Architektur, da könnten mir auch ein paar gefallen. Die Reise ging weiter nach Boston. Ich hatte aus Versehen „Schöne Route!” noch im Navi und wurde durch alle möglichen Vororte geleitet. Mir war es ganz recht, ich wollte an diesem Tag nur noch zum Pier’s Park um die Skyline bei Nacht zu sehen.

Da es sowieso noch nicht dunkel war, konnte ich mir noch ruhig Zeit lassen. Ich verfuhr mich nur einmal und so kam ich fast zu pünktlich am Park an. Das Polizeiauto auf dem Parkplatz verschaffte mir die Sicherheit ohne Probleme bis zum Sonnenuntergang dort bleiben zu können. So setzte ich mich an die Spitze des Parks und guckte mir den Sonnenuntergang neben der Boston Skyline an. Leider war ziemlich starker Wind, so sind die Fotos recht verwackelt.

Als es dunkel war ging es noch Richtung Somerville, dort wurde mir ein Restaurant empfohlen, das zum besten Burger Restaurant Bostons gewählt wurde. Die Hütte war voll. Für mich gab es einen Swiss Burger. Mir fielen dennoch fast schon im O’Sullivans die Augen zu, daher fuhr ich schnell durch Cambridge zu meinem Hotel etwas außerhalb in Needham, das Sheraton. Schnell eingecheckt und ins Bettchen gelegt. Morgen wird sich Boston vorgenommen.

Übersicht Roadtrip - Neuenglands Leuchttürme

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